Münchens Feuerwehr setzt auf KI-Assistenten für Krankentransporte ab 2024
Münchens Feuerwehr setzt auf KI-Assistenten für Krankentransporte ab 2024
Die Berufsfeuerwehr München führt einen KI-gestützten Sprachassistenten ein, der nicht dringende Krankentransportanfragen bearbeitet. Entwickelt in Zusammenarbeit mit Microsoft Deutschland, soll der digitale Helfer die Mitarbeiter in der Leitstelle entlasten, indem er Routineanfragen automatisch abwickelt. Erste Tests zeigen, dass das System Bearbeitungszeiten verkürzt und die Effizienz im Rettungsdienst steigert.
Die vollständige Inbetriebnahme ist für das Frühjahr 2024 geplant, nachdem erfolgreiche Pilotversuche abgeschlossen wurden und Kooperationsvereinbarungen mit drei großen Münchner Krankenhäusern getroffen wurden.
Die Integrierte Leitstelle (ILS) München verarbeitet täglich rund 2.500 Anrufe, darunter etwa 400 Transportanfragen für Patienten. Bisher werden diese Gespräche von Mitarbeitern geführt, doch künftig übernimmt der KI-Assistent die nicht eilbedürftigen Fälle. Die Pilotphase bestätigte, dass der digitale Helfer zuverlässig alle notwendigen Informationen während des Erstkontakts erfasst – und so die durchschnittliche Bearbeitungszeit von dreieinhalb Minuten pro Anruf für die Mitarbeiter entfällt.
Wolfgang Schäuble, Leiter der Münchner Feuerwehr, erklärte, dass die steigenden Notrufzahlen und Krankentransporte eine Automatisierung unerlässlich machten. Das Projekt ist Teil umfassender Bestrebungen, die Dienstleistungen durch Digitalisierung zu modernisieren. Die Entwicklung erfolgte in enger Abstimmung mit den IT- und Datenschutzteams der Feuerwehr sowie den beteiligten Krankenhäusern, um eine klare Aufgabenverteilung zwischen Mensch und KI sicherzustellen.
Datensicherheit hatte höchste Priorität: Sämtliche Anrufverarbeitung und -speicherung bleibt innerhalb der eigenen Infrastruktur der Feuerwehr. Der Assistent unterstützt mehrere Sprachen – Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch und Serbisch –, weitere sollen folgen. Auf Basis von Microsoft Azure konzipiert, ist das System speziell auf den Rettungsdienst zugeschnitten und erfüllt strenge Datenschutzvorgaben.
Vor dem offiziellen Start haben bereits drei Münchner Krankenhäuser – das Klinikum rechts der Isar, das LMU Klinikum und das Klinikum Schwabing – zugesagt, den KI-Assistenten für nicht dringende Patiententransporte zu nutzen. Die Lösung soll die Arbeitsbelastung sowohl in der Leitstelle als auch in den Kliniken verringern und es den Teams ermöglichen, sich auf dringendere Aufgaben zu konzentrieren.
Erwartet wird, dass der KI-Sprachbot die Abläufe in der ILS beschleunigt, Wartezeiten reduziert und Mitarbeiter für eilbedürftige Fälle freispielt. Mit seiner mehrsprachigen Unterstützung und sicheren Infrastruktur bietet das System eine skalierbare Lösung für die wachsende Nachfrage im Münchner Rettungsdienst. Die vollständige Einführung im Frühjahr 2024 markiert einen wichtigen Schritt in der digitalen Transformation der Gesundheitslogistik der Stadt.
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