EU verschärft Cyberabwehr: Hochrisiko-Anbieter wie Huawei müssen 5G-Netze verlassen
EU verschärft Cyberabwehr: Hochrisiko-Anbieter wie Huawei müssen 5G-Netze verlassen
Die Europäische Union verstärkt ihre Abwehrmaßnahmen gegen Cyberbedrohungen. Ein neuer Vorschlag zielt darauf ab, den Schutz kritischer Infrastrukturen – von Stromnetzen bis hin zu militärischen Netzwerken – zu stärken. Beamte warnen, dass digitale Angriffe mittlerweile ein zentraler Bestandteil moderner Konflikte sind.
Das aktualisierte Cybersecurity-Gesetz würde die Mitgliedstaaten verpflichten, Hochrisiko-Anbieter innerhalb von drei Jahren aus Schlüsselsystemen zu entfernen. Unternehmen wie Huawei und ZTE sehen sich demnach Einschränkungen in 5G-, Mobilfunk- und Satellitennetzen gegenüber.
Die EU führte erstmals 2019 Cybersecurity-Regeln ein. Seither haben sich die Bedrohungen verschärft, was die Kommission dazu veranlasst, strengere Maßnahmen vorzuschlagen. Am 20. Januar 2026 wurde der Entwurf für das Cybersecurity-Gesetz 2 vorgestellt, das einen verbindlichen Rahmen für die Sicherheit der IKT-Lieferketten schafft.
Der Gesetzentwurf verlangt von den Ländern, Hochrisiko-Anbieter schrittweise aus kritischen Infrastrukturen auszuschließen. Huawei und ZTE würden innerhalb von 36 Monaten aus 5G-Netzen verbannt. Ihre Ausrüstung wäre zudem in festen, mobilen und Satellitensystemen blockiert, sofern diese als essenziell eingestuft werden.
Cyberangriffe kombinieren heute oft digitale Eindringversuche mit physischer Sabotage, Falschinformationen und wirtschaftlichem Druck. Europas Krankenhäuser, Stromnetze, Finanzsysteme und militärischen Netzwerke sind stark von digitaler Infrastruktur abhängig – und damit besonders gefährdet. Die EU führt zudem neue Pläne ein, um Drohnen und Seekabel besser abzusichern und die grenzüberschreitende Erkennung und Reaktion zu verbessern.
Beamte betonen, dass Cyberkriegführung inzwischen eine zentrale militärische Herausforderung darstellt. Um dem zu begegnen, muss Europa robustere Abwehrmechanismen entwickeln und eine eigenständige Cyberindustrie aufbauen. Das überarbeitete Gesetz würde auch die EU-Cybersicherheitsbehörde stärken und ihr mehr Befugnisse zur Risikobewertung und -minderung einräumen.
Der Vorschlag markiert einen grundlegenden Wandel im europäischen Schutz digitaler Grundpfeiler. Hochrisiko-Anbieter sollen in den kommenden drei Jahren aus kritischen Netzwerken entfernt werden. Gleichzeitig erweitert die EU ihren Fokus auf Drohnen, Kabel und Schnellreaktionssysteme, um Sicherheitslücken zu schließen.
Werden die neuen Regeln verabschiedet, werden sie die Cybersicherheitslandschaft der Union nachhaltig prägen. Die Mitgliedstaaten müssen verbotene Ausrüstung ersetzen und gleichzeitig ihre Abwehr gegen sich weiterentwickelnde Bedrohungen ausbauen.
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