Giesinger Bräu kämpft um Platz auf dem Münchner Oktoberfest – Bürgerentscheid soll Tradition brechen
Giesinger auf dem Oktoberfest? - Brauerei startet Bürgerinitiative - Giesinger Bräu kämpft um Platz auf dem Münchner Oktoberfest – Bürgerentscheid soll Tradition brechen
Kampagne für Giesinger Bräu auf dem Münchner Oktoberfest gewinnt an Fahrt
Die Bestrebungen, das Giesinger Bräu auf dem Münchner Oktoberfest zu etablieren, erhalten zunehmend Rückhalt. Die Brauerei, die bisher von dem Volksfest ausgeschlossen ist, wirbt für eine öffentliche Abstimmung, um die Regeln zu ändern. Bei Erfolg könnte sie ab 2027 als siebtes Bier auf dem Fest ausgeschenkt werden.
Im Mittelpunkt der Debatte stehen jahrhundertealte Traditionen, die das Oktoberfest-Bier auf nur sechs etablierte Brauereien beschränken. Nun könnte ein Bürgerentscheid diese Regelung nach den anstehenden Kommunalwahlen infrage stellen.
Nach den aktuellen Vorschriften dürfen lediglich sechs Münchner Brauereien – Paulaner, Hacker-Pschorr, Augustiner, Löwenbräu, Spaten und Hofbräu – auf dem Oktoberfest ihr Bier anbieten. Diese müssen strenge Kriterien erfüllen: Sie müssen innerhalb der Stadtgrenzen brauen, Münchner Quellwasser verwenden und sich an das Münchner Reinheitsgebot von 1487 halten. Obwohl das Giesinger Bräu seit 2016 offiziell als "Münchner Bier" anerkannt ist, wurde ihm bisher kein Platz auf dem Fest eingeräumt.
Die Brauerei kritisiert das System als ungerecht und verweist darauf, dass Hacker-Pschorr zwei Festzelte betreibt, während die anderen jeweils nur eines haben. Um eine Änderung herbeizuführen, hat Giesinger Bräu eine Bürgerinitiative gestartet. Sollte diese erfolgreich sein, wird in einem Referendum gefragt: "Unterstützen Sie, dass das Giesinger Bräu ab 2027 auf dem Münchner Oktoberfest sein Bier ausschenken darf?"
Damit die Regeländerung in Kraft tritt, muss der neu gewählte Münchner Stadtrat zunächst einen entsprechenden Beschluss fassen. Der Rat wird bei den bayerischen Kommunalwahlen am 8. März gewählt. Clemens Baumgärtner, ehemaliger Wirtschaftsreferent und Wiesn-Direktor, hat jüngst seine Haltung gelockert und zeigt sich offener für die Idee.
Giesinger Bräus Kampagne hängt maßgeblich von der öffentlichen Unterstützung ab. Scheitert das Referendum nicht, könnte die Brauerei die jahrzehntealte Tradition durchbrechen und in vier Jahren erstmals auf dem Oktoberfest vertreten sein.
Das Ergebnis hängt von zwei entscheidenden Schritten ab: der Wahl im März und einer möglichen Volksabstimmung. Gehen beide im Sinne von Giesinger Bräu aus, könnte das Oktoberfest nach Generationen erstmals ein neues Bier in seinem Sortiment begrüßen. Die Entscheidung wird zeigen, ob in Münchens Bierkultur die Tradition oder der öffentliche Wille stärker wiegt.
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