USA weisen Vorwürfe zurück: Keine Finanzierung rechtsextremer Gruppen in Europa
Maren WeihmannUSA weisen Vorwürfe zurück: Keine Finanzierung rechtsextremer Gruppen in Europa
Eine hochrangige Beamte des US-Außenministeriums hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach die USA rechtsextreme Gruppen in Europa finanzieren. Die Äußerungen erfolgten zu einem Zeitpunkt, an dem die Regierung unter Donald Trump Signale für eine verbesserte Zusammenarbeit mit europäischen Verbündeten aussendet. Die Vertreterin betonte zudem, dass Washington sich nicht in europäische Wahlen einmischt.
Die Dementi folgte auf einen Bericht der Financial Times, der auf eine mögliche finanzielle Unterstützung rechtsextremer Organisationen durch die USA hindeutete. Die Beamte wies die Behauptung entschieden zurück und erklärte, Wahlergebnisse in Europa würden nicht in Washington entschieden. Zwar gebe es Differenzen mit einigen rechtspopulistischen Parteien, doch bestünden gemeinsame Sorgen – etwa bei KI-generierten Deepfakes oder sexueller Ausbeutung im Internet.
Die Diplomatin stand bereits früher in der Kritik, insbesondere wegen umstrittenen Beiträgen in sozialen Medien. Dennoch pflegt sie Kontakte zu einem breiten Spektrum europäischer Politiker, darunter auch Vertretern der deutschen AfD. Zudem gab es Treffen mit anderen Regierungen, was auf einen umfassenderen diplomatischen Ansatz hindeutet.
Auf die Frage nach der Zusammenarbeit mit rechtsextremen Parteien verwies die Beamte darauf, dass die USA derzeit bewerten, welche europäischen Partner in die Kategorien "artig" oder "unartig" fallen. Gleichzeitig bestätigte sie, Washington werde mit jeder gewählten Regierung zusammenarbeiten. Eine klare Kursänderung gegenüber früheren Aussagen – etwa von JD Vance, der bei europäischen Beobachtern auf Skepsis stieß – ist bisher nicht dokumentiert.
Die USA bestehen darauf, sich nicht in die europäische Politik einzumischen oder extremistische Gruppen zu finanzieren. Trotz Spannungen mit bestimmten rechtspopulistischen Kräften könnten gemeinsame Interessen die künftige Zusammenarbeit prägen. Die Äußerungen der Beamten deuten auf eine pragmatische Haltung hin, die auf Dialog setzt – unabhängig von Wahlergebnissen.
New details emerge on US funding claims linked to European far-right groups
The US State Department's alleged funding of right-wing groups in Europe has gained clarity through recent reports. Key findings include:
- A Financial Times investigation names Sarah Rogers as leading efforts to bankroll think tanks in London, Paris, and Berlin.
- The initiative targets EU regulations like the Digital Services Act, framed as a 'crusade to save Europe' by Reform UK figures.
- JD Vance's 2025 Munich speech criticizing European 'censorship' aligns with this strategy.
- MEP Daniel Freund condemned the funding as an attempt to 'divide and destabilise' Europe.






