Mittlerer Korridor wird zur Schlüsselroute für globalen Handel nach MSC 2026
Mittlerer Korridor wird zur Schlüsselroute für globalen Handel nach MSC 2026
Der Mittlere Korridor – eine Schlüsselhandelsroute zwischen Europa, der Kaspischen Region, Zentralasien und Ostasien – verzeichnet seit Jahren ein rasantes Wachstum. Offiziell auf der 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC 2026) ins Leben gerufen, gilt die Route heute als zentrale wirtschaftliche Plattform für nachhaltigen Handel und Investitionen. Eine hochrangige Veranstaltung im Rahmen der Konferenz unterstrich ihre wachsende Bedeutung für die globale Vernetzung und die Resilienz von Lieferketten.
Im Mittelpunkt stand das Thema bei einer Nebenveranstaltung mit dem Titel "Die goldene Mitte? Vernetzung, Sicherheit und der Kaspische Mittlere Korridor", organisiert vom Caspian Policy Center und CFive. Unter den Teilnehmenden befanden sich Vertreter aus Kasachstan, Usbekistan, Aserbaidschan sowie internationale Organisationen und Wirtschaftsführer. Helga Maria Schmid, ehemalige Generalsekretärin der OSZE, betonte die zunehmende Relevanz des Korridors für die wirtschaftliche Sicherheit Europas.
In den vergangenen drei Jahren verzeichnete die Route einen deutlichen Aktivitätsanstieg. Der Containerumschlag stieg von 1,5 Millionen TEU im Jahr 2022 auf über 4,5 Millionen TEU bis 2025. Große Projekte wie die 3,5-Milliarden-Dollar-Erweiterung des Hafens Aktau in Kasachstan (abgeschlossen 2024) steigerten die Kapazitäten. Die 2023 gestartete Schienengüterinitiative zwischen Usbekistan und Aserbaidschan verkehrt mittlerweile mit 40 Zügen pro Woche. Zudem verbindet die 2025 eingeweihte Zhem-Pipeline Kasachstan direkt mit Aserbaidschan und verkürzt die Transitzeiten von 45 auf 25 Tage.
Assel Schanassowa, stellvertretende Leiterin der Präsidialverwaltung Kasachstans, hob das wirtschaftliche Potenzial des Korridors hervor. Sie beschrieb Kasachstan als strategische Brücke zwischen der Kaspischen Region, Zentralasien und den europäischen Märkten. Bei der Veranstaltung wurden auch Digitalisierung und Infrastrukturmodernisierungen diskutiert, um die Effizienz der Route weiter zu steigern.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der MSC 2026 statt, zu der rund 70 Staats- und Regierungschefs, 65 Außenminister und 40 Verteidigungsminister zusammenkamen. Die Teilnehmenden erörterten, wie der Mittlere Korridor den globalen Handel, die Logistik und Transitnetzwerke prägen könnte.
Die Vorstellung des Mittleren Korridors auf der MSC 2026 markiert einen Wendepunkt für den eurasischen Handel. Mit steigendem Containeraufkommen, neuen Infrastrukturprojekten und starker internationaler Unterstützung könnte die Route zu einer bedeutenden Alternative für globale Lieferketten werden. Ihr Erfolg hängt jedoch von anhaltenden Investitionen und der Zusammenarbeit der beteiligten Länder ab.
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