Raab und Schöneberger zaubern mit Quiz-Chaos und Nostalgie-Feuerwerk
Maren WeihmannRaab und Schoeneberger sind das Duo mit dem Doppelknall - Raab und Schöneberger zaubern mit Quiz-Chaos und Nostalgie-Feuerwerk
Die zweite Folge der Quizshow "Wer weiß schon, wann was passierte?" brachte Nostalgie, Verwirrung und jede Menge Lacher. Moderiert von Stefan Raab und Barbara Schöneberger, mischte die Sendung Wissensfragen mit verspieltem Chaos und unterhielt die Zuschauer sowohl mit richtigen Antworten als auch mit urkomischen Patzern.
Die Folge startete mit einer Mischung aus Musik und Comedy. Schöneberger und Raab intonierten ein Duett von "Maschen-Draht-Zaun", gefolgt von einer augenzwinkernden Version von "Barbie Girl" – Raab als Ken verkleidet und Schöneberger als Barbie. Später lümmelte Schöneberger auf einem riesigen Glücksrad, was dem Ganzen noch mehr chaotischen Charme verlieh.
Beim Quiz selbst gab es so manche Fauxpas. Jan Ullrich und Hans Sigl nannten fälschlicherweise Ivan Lendl als den Spieler, den Boris Becker 1985 im Wimbledon-Finale besiegte. Unterdessen gestanden Hugo Egon Balder und Hella von Sinnen, die für das Team der Über-60-Jährigen antraten, dass sie den DEFA-Märchenfilm "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" noch nie gehört hätten – obwohl Sophia Thomalla verriet, dass ihr Großvater als Szenenbildner daran mitgewirkt hatte.
Ein Ausschnitt aus der Verkehrssicherheitsreihe "Der 7. Sinn" der 1960er- und 70er-Jahre sorgte für Diskussionen, da er veraltete und sexistische Theorien über Fahrerinnen präsentierte. Die Show blickt auch auf Fußballgeschichte zurück und erinnerte daran, wie Jens Lehmann beim Elfmeterschießen im WM-Viertelfinale 2006 gegen Argentinien heimlich einen Spickzettel in seinem Strumpf versteckte.
Sogar Popkultur-Wissen kam nicht zu kurz: Die Kandidaten wurden daran erinnert, dass Gargamel, der Schurke aus "Die Schlümpfe", einst die erste Schlumpfine, Schlumpfine, erschaffen hatte.
Die Folge verband Quizfragen mit lockerem Unterhaltungswert und zeigte einmal mehr die gute Chemie der Moderatoren sowie die Mischung aus Wissen und Ratlosigkeit der Kandidaten. Von vergessenen Märchenfilmen bis zu legendären Sportmomenten bot die Sendung ihren Zuschauern eine gelungene Mischung aus Nostalgie und bester Unterhaltung.






