Klangkunst und Geschichte: Das Finale von "Prinz Georgs Gartentraum" im Schloss Steinheim
Christoph Koch IIKlangkunst und Geschichte: Das Finale von "Prinz Georgs Gartentraum" im Schloss Steinheim
Große Ausstellung im Museum Schloss Steinheim endet mit einem Wochenende voller Klangkunst und Geschichte
Die Ausstellung "Prinz Georgs Gartentraum" im Museum Schloss Steinheim neigt sich dem Ende zu – mit einem Abschlusswochenende voller Klangkunst und historischer Einblicke. Im Mittelpunkt steht das Leben von Prinz Georg von Hessen-Darmstadt während seiner Zeit auf dem Schloss zwischen 1809 und 1813. In den letzten Tagen erwarten die Besucher interaktive Installationen, eine öffentliche Klangperformance sowie ein Vortrag des renommierten Künstlers Lasse-Marc Riek.
Seit mehreren Wochen läuft die Schau, unterstützt von der KulturRegion FrankfurtRheinMain und dem Hessischen Museumsverband. Neben historischen Exponaten konnten die Gäste moderne Kunst- und Klanginstallationen von Volker Staub, Nikolaus Heyduck und Lasse-Marc Riek erleben. Diese Werke fügen dem Narrativ des 19. Jahrhunderts eine zeitgenössische Ebene hinzu.
Am Donnerstag, 9. Oktober, hält Riek um 18 Uhr einen Vortrag mit dem Titel "Mit den Ohren sehen – Zwischen Kunst und Wissenschaft". Bekannt für seine Arbeit im Bereich Soundscapes und elektroakustischer Kompositionen, gründete er 2001 das Label Gruenrekorder. Seine Werke wurden weltweit in Galerien, Museen und Medien präsentiert.
Den Höhepunkt bildet das Abschlusswochenende am Samstag, 18. Oktober, und Sonntag, 19. Oktober: Eine Klanginstallation von Riek erfüllt die Nachtigallenhaine jeweils von 11 bis 17 Uhr mit Klängen. Da die Installation vom Mainufer aus zu hören ist, wird dafür kein Museumsticket benötigt. Die Ausstellung selbst schließt am Sonntagabend endgültig ihre Türen.
Das Event verbindet Geschichte mit moderner Klangkunst und bietet vielfältige Möglichkeiten der Auseinandersetzung. Rieks Installation und Vortrag setzen den Schlusspunkt unter ein Projekt, das Prinz Georgs Erbe mit zeitgenössischen kreativen Praktiken verknüpft hat. Das Abschlusswochenende bietet eine letzte Gelegenheit, die Geschichten des Schlosses mit allen Sinnen – durch Bild und Ton – zu erleben.






