05 April 2026, 02:25

Kardinal Marx besucht Münchner Flüchtlingsheim und setzt Zeichen der Solidarität

Liniengraph, der die Anzahl der Personen zeigt, denen in den Vereinigten Staaten von 1990 bis 2016 Asyl gewährt wurde, mit begleitendem erklärendem Text.

Kardinal Marx besucht Münchner Flüchtlingsheim und setzt Zeichen der Solidarität

Kardinal Reinhard Marx wird am 8. Oktober eine Flüchtlingsunterkunft in der Aschauer Straße in München besuchen. Der Erzbischof von München und Freising plant während seines Besuchs, mit Bewohnern, Caritas-Mitarbeitern und dem Betreuungsteam zusammenzutreffen. Die Visite unterstreicht das langjährige Engagement des Erzbistums für die Unterstützung von Geflüchteten in der Region.

Das Erzbistum München und Freising ist seit vielen Jahren in der Flüchtlingshilfe aktiv. Allein in diesem Jahr hat es rund 5,2 Millionen Euro für die Förderung von Flüchtlingsprojekten in seinem Zuständigkeitsbereich bereitgestellt. Weitere Mittel stammen vom Bundesfamilienministerium und der Wohlfahrtsorganisation Aktion Mensch.

Die Einrichtung in der Aschauer Straße ist eines von über 60 Projekten des Erzbistums, die insgesamt etwa 1.800 Plätze für Hilfsbedürftige bereitstellen – darunter auch Geflüchtete. Die Bewohner erhalten psychologische Unterstützung durch das Psychosoziale Zentrum NUR, das sich auf die Betreuung von Menschen spezialisiert hat, die durch Krieg und Gewalt traumatisiert wurden. Beratungen werden in mehreren Sprachen angeboten, um eine barrierefreie Hilfe zu gewährleisten.

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Caritas spielt eine zentrale Rolle in der täglichen Betreuung und arbeitet eng mit Geflüchteten zusammen – etwa bei Behördengängen, Sprachkursen und Integrationsprogrammen. Hermann Sollfrank, der Diözesan-Caritasdirektor, und Friederike Fuchs, die designierte Vizepräsidentin von Oberbayern, werden Kardinal Marx bei dem Besuch begleiten. Ihre Teilnahme verdeutlicht die Zusammenarbeit zwischen Kirche, staatlichen Stellen und Hilfsorganisationen bei der Unterstützung von Geflüchteten.

Der Besuch in der Aschauer Straße steht für die anhaltenden Bemühungen des Erzbistums, Geflüchteten sowohl praktische als auch emotionale Hilfe zukommen zu lassen. Mit finanzieller Förderung und spezialisierten Dienstleistungen soll der Übergang für Menschen erleichtert werden, die in München ein neues Leben aufbauen. Die Kooperation zwischen Caritas, lokalen Behörden und Ehrenamtlichen bleibt dabei ein zentraler Baustein dieser Initiativen.

Quelle