15 April 2026, 14:29

Zoll beschlagnahmt 17.000 Euro nicht deklariertes Bargeld an deutsch-österreichischer Grenze

Alte deutsche Banknote aus Österreich, Nennwert 5 Pfennig, datiert auf 1892, mit rot-weißer Gestaltung auf schwarzem Hintergrund.

Zoll beschlagnahmt 17.000 Euro nicht deklariertes Bargeld an deutsch-österreichischer Grenze

Zollbeamte haben am Grenzübergang Salzburg–Freilassing 17.000 Euro nicht deklariertes Bargeld von einem Autofahrer beschlagnahmt, der nach Deutschland einreisen wollte. Die Entdeckung gelang bei einer routinemäßigen Abendkontrolle durch die Verkehrsüberwachungseinheit Traunstein. Gegen den Mann wurden inzwischen verwaltungsrechtliche Verfahren eingeleitet.

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Der Vorfall ereignete sich, als die Beamten das Fahrzeug zur Überprüfung anhielten. Zunächst fanden sie 10.000 Euro, die unter der Fußmatte des Autos versteckt waren. Bei einer weiteren Durchsuchung wurden zusätzliche 7.000 Euro in den Taschen und der Kleidung des Fahrers entdeckt.

Dies ist nicht der erste aktuelle Fall von nicht deklariertem Bargeld an der Grenze. Dieselbe Einheit hatte zuvor bei einem österreichischen Zugreisenden, der nach Deutschland einreiste, mehr als 18.000 Euro sichergestellt. Bei dieser Person wurde zudem eine geladene Schusswaffe gefunden.

Nach EU-Vorschriften müssen Reisende Bargeld oder gleichwertige Zahlungsmittel bei der Ein- oder Ausreise nach Deutschland auch dann mündlich angeben, wenn der Betrag unter 10.000 Euro liegt. Das Zollamt Rosenheim hat dem Fahrer nun 8.500 Euro einbehalten, um die zu erwartende Strafe zu decken.

Dem Mann droht nun ein verwaltungsrechtliches Bußgeldverfahren wegen unterlassener Deklaration des Bargelds. Die Zollbehörden haben einen Teil des Geldes als Sicherheit für die Strafe einbehalten. Der Fall unterstreicht die fortlaufende Durchsetzung der EU-Bargeldmeldevorschriften an den Grenzübergängen.

Quelle