Würzburg bekommt neues Max-Planck-Institut für RNA-Forschung und biomedizinische Innovation
Laura ThanelWürzburg bekommt neues Max-Planck-Institut für RNA-Forschung und biomedizinische Innovation
In Würzburg entsteht ein neues Max-Planck-Institut für Biochemie, das sich auf die Erforschung von Nukleinsäuren und fortschrittliche RNA-Technologien konzentrieren wird. Das Vorhaben basiert auf einer unterzeichneten Vereinbarung zwischen der Max-Planck-Gesellschaft und der Universität Würzburg. Beide Einrichtungen wollen damit den Ruf der Stadt als Standort für biomedizinische Spitzenforschung weiter stärken.
Die Max-Planck-Gesellschaft und die Universität Würzburg haben die Gründung des Instituts offiziell besiegelt. In einer Absichtserklärung wurden die Pläne für den Bau des neuen Standorts "mittelfristig" festgehalten. Die Forschungseinrichtung wird sich auf RNA-basierte Ansätze spezialisieren, mit Schwerpunkten auf Infektionskrankheiten und Krebstherapien.
Würzburg erhofft sich von dem Institut einen Schub für seine Bewerbung um den Titel "Exzellenzuniversität". Dieser mit hohem Prestige verbundene Status bringt jährliche Fördergelder in Höhe von 10 bis 15 Millionen Euro mit sich. Die Bewerbungsfrist für die Stadt endet am 12. November 2025.
Die Max-Planck-Gesellschaft betreibt bereits 84 Institute und beschäftigt rund 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Würzburg verfolgt das Ziel, universitäre und außeruniversitäre Forschung enger zu verzahnen und sich so als führender Standort für biomedizinische Innovation zu etablieren.
Das neue Institut wird die Forschungskapazitäten Würzburgs im Bereich RNA und Nukleinsäurewissenschaften deutlich ausbauen. Seine Gründung könnte zudem über das Exzellenzuniversitäts-Programm zusätzliche Fördermittel sichern. Die genauen Zeitpläne für Bau und Betrieb hängen von den weiteren Planungsprozessen der Max-Planck-Gesellschaft ab.






