24 April 2026, 14:34

Wero startet als neuer europäischer PayPal-Konkurrent mit 43 Millionen Nutzern

Diagramm eines $100 Kreditkartentransaktionsprozesses mit einem Globus-Symbol für dessen globale Reichweite, umgeben von erklärendem Text.

Zahlungsdienst Wero bald für Online-Einkäufe verfügbar - Wero startet als neuer europäischer PayPal-Konkurrent mit 43 Millionen Nutzern

Neuer europäischer Zahlungsdienst Wero gestartet

Dieses Sommer ist mit Wero ein neuer europäischer Zahlungsdienst an den Start gegangen. Entwickelt von der European Payments Initiative (EPI), soll er mit Anbietern wie PayPal konkurrieren. Die Plattform ist bereits in Frankreich, Deutschland und Belgien aktiv, mit Plänen für eine weitere Expansion in den kommenden Monaten.

Offiziell ging Wero im Sommer 2024 an den Start und ermöglicht seither mobile Peer-to-Peer-Zahlungen in drei Ländern. Nutzer können Geld direkt an andere senden – ähnlich wie bei bestehenden Apps –, doch mit einem besonderen Fokus auf die europäische Integration. Der Dienst verzeichnet bereits großen Zuspruch: Bisher haben sich 43 Millionen Nutzer registriert, davon allein 1,3 Millionen in Deutschland.

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Große deutsche Banken, darunter Sparkassen, Volksbanken, die Deutsche Bank und die Postbank, sind dem Netzwerk bereits beigetreten. Besonders die kommunalen Banken zeigen sich optimistisch und erwarten in naher Zukunft einen deutlichen Anstieg der Nutzerzahlen. Noch in diesem Herbst wird Wero zudem Zahlungen beim Online-Shopping unterstützen.

Langfristig plant der Dienst, bis 2026 oder 2027 auch Zahlungen im stationären Handel zu ermöglichen. Dieser Zeitplan steht im Kontrast zum Digitalen Euro der Europäischen Zentralbank (EZB), dessen Einführung noch Jahre auf sich warten lässt. Die schrittweise Einführung von Wero deutet auf einen stetigen Ausbau der Zahlungsoptionen in Europa hin.

Die Erweiterung um Online-Shopping markiert den nächsten großen Schritt für Wero. Millionen Nutzer setzen den Dienst bereits ein, während Banken und Finanzinstitute sein Wachstum genau beobachten. Die geplante Verfügbarkeit im stationären Handel könnte den Alltagszahlungsverkehr in Europa zusätzlich verändern.

Quelle