Rottalbahn wird für 25 Millionen Euro bis November modernisiert
Umfangreiche Modernisierung der Rottalbahn zwischen Pfarrkirchen und Passau
Auf der Strecke der Rottalbahn zwischen Pfarrkirchen und Passau laufen derzeit umfangreiche Modernisierungsarbeiten. Die Südostbayernbahn (SOB) investiert rund 25 Millionen Euro in die Aufwertung der Bahnstrecke, wobei die Bauarbeiten voraussichtlich bis November 2023 andauern. Während dieser Zeit wird der Zugverkehr durch Schienenersatzverkehr mit Bussen aufrechterhalten, was für Reisende auf dieser Route Einschränkungen mit sich bringt.
Die umfassenden Sanierungsmaßnahmen umfassen die Erneuerung von Gleisen sowie die Modernisierung der Signaltechnik an mehreren Bahnhöfen. In Pocking werden sämtliche Gleise ausgetauscht und sechs Weichen erneuert. Das veraltete mechanische Stellwerk aus dem Jahr 1937 weicht einem modernen elektronischen System.
Am Bahnhof Bad Birnbach entsteht ebenfalls ein neues elektronisches Stellwerk, zudem werden bestehende Gleise verlängert. In Fürstenzell werden zwei Weichen instand gesetzt und eine große Eisenbahnbrücke saniert. Darüber hinaus wird die Sicherheitstechnik an neun Bahnübergängen entlang der Strecke auf den neuesten Stand gebracht, um den Schutz für Straßen- und Schienenverkehr zu verbessern.
Da der Zugverkehr zwischen Passau und Pfarrkirchen vorübergehend ruht, ist ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet worden. Fahrgäste werden gebeten, die geänderten Fahrpläne zu beachten, da sich Fahrzeiten und Anschlüsse während der Bauphase ändern können.
Ziel der Modernisierung ist es, die Eisenbahninfrastruktur zukunftssicher zu machen und langfristig Zuverlässigkeit sowie Sicherheit zu gewährleisten. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Strecke über moderne Signaltechnik, erneuerte Gleise und verbesserte Bahnübergangssicherungen verfügen. Die reguläre Zugverbindungen sollen voraussichtlich ab dem 24. November wieder aufgenommen werden.






