Venezolanerin in Waidhaus nach illegalem Grenzübertritt festgenommen
Christina JunitzVenezolanerin in Waidhaus nach illegalem Grenzübertritt festgenommen
30-jährige Venezolanerin bei illegalem Grenzübertritt in Waidhaus festgenommen
Eine 30-jährige Frau aus Venezuela wurde am Grenzübergang Waidhaus festgenommen, als sie versucht haben soll, illegal nach Deutschland einzureisen. Bundespolizisten hielten sie am 13. März 2026 auf der Autobahn A6 in der Nähe der tschechischen Grenze an. Die Behörden ordneten später ihre Inhaftierung nach der Dublin-Verordnung an.
Die Frau reiste mit einem Fernbus aus Tschechien ein, als Beamte bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle feststellten, dass ihr die erforderliche Reiseerlaubnis für Deutschland oder den Schengen-Raum fehlte. Eine Überprüfung ihres Handys ergab, dass sie bereits in Spanien einen Asylantrag gestellt hatte.
In ihrem Pass fand sich ein Stempel des Ausländeramts Stuttgart, der sie verpflichtete, den Schengen-Raum bis zum 19. Mai 2025 zu verlassen. Zudem hatte sie eine ausstehende Geldstrafe von 134,50 Euro wegen illegalen Aufenthalts zu begleichen, die von der Staatsanwaltschaft Stuttgart verhängt worden war. Da ihr Asylgesuch bereits in Spanien registriert war, wies die Dublin-Verordnung die Zuständigkeit für ihren Fall den spanischen Behörden zu.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen des versuchten illegalen Grenzübertritts ein. Noch am selben Tag verfügte das Amtsgericht Weiden ihre Untersuchungshaft bis Ende April, um das Dublin-Verfahren zu ermöglichen.
Die Frau bleibt bis zu ihrer Überstellung nach Spanien in Gewahrsam. Ihr Asylantrag wird nun unter spanischer Zuständigkeit bearbeitet. Die Haftanordnung soll weitere unerlaubte Bewegungen innerhalb des Schengen-Raums verhindern.