Vahid Hashemians Trainer-Karriere endet abrupt beim Persepolis FC
Vahid Hashemian, ehemaliger Stürmer des FC Bayern München, ist als Cheftrainer des Persepolis FC entlassen worden. Sein Abgang erfolgt nach einer kurzen Amtszeit, in der der iranische Topklub mit mäßigen Ergebnissen kämpfte. Die Entscheidung bedeutet ein schnelles Ende für seine erste große Trainerstation außerhalb Deutschlands.
Hashemian hatte den Posten bei Persepolis Anfang dieses Jahres übernommen und wollte nach seiner Spielerkarriere eine Laufbahn als Trainer aufbauen. Der Verein, der erfolgreichste Irans, setzte große Erwartungen in den Ex-Stürmer. Doch nach nur acht Spielen stand seine Mannschaft mit lediglich zwei Siegen da – Grund genug für die Entlassung.
Vor seinem Engagement in Teheran arbeitete Hashemian in der Jugendakademie des Hamburger SV und unterstützte kurzzeitig die iranische Nationalmannschaft als Assistent. Seine einzige vorherige Erfahrung als Cheftrainer sammelte er bei unterklassigen deutschen Vereinen. Als aktiver Spieler verbrachte er seine besten Jahre beim VfL Bochum, wo er in 137 Einsätzen 40 Tore erzielte und 13 Vorlagen gab. Seine Zeit beim FC Bayern München verlief dagegen weniger prägend – für die Münchner absolvierte er nur 15 Pflichtspiele.
Ursprünglich hatte Persepolis Hashemian die Position des Sportdirektors angeboten, die er jedoch ablehnte. Stattdessen übernahm er das Traineramt, um sich in einem hochkompetitiven Umfeld zu beweisen. Nach seinem Abgang verpflichtete der Klub umgehend den Brasilianer Osmar Loss Vieira als seinen Nachfolger.
Hashemians Trainerzeit bei Persepolis dauerte nur wenige Monate. Die enttäuschenden Leistungen des Teams führten zu seiner Entlassung – nun liegt es an Vieira, die Mannschaftsleistungen zu verbessern. Wie es für Hashemian nach diesem Rückschlag im Iran beruflich weitergeht, bleibt vorerst ungewiss.






