US-Bundesstaaten setzen Pensionsgelder auf Bitcoin-ETFs – ein riskanter Trend?
Christoph Koch IIUS-Bundesstaaten setzen Pensionsgelder auf Bitcoin-ETFs – ein riskanter Trend?
Mehrere US-Bundesstaaten ziehen Kryptowährungen für ihre Rentensysteme in Betracht. Dieser Schritt folgt auf jüngste regulatorische Änderungen und ein wachsendes Interesse öffentlicher Fonds an digitalen Vermögenswerten. Die Entwicklung hat durch die unterstützende Haltung der aktuellen Regierung gegenüber Krypto weiteren Auftrieb erhalten.
Wisconsin machte im Februar 2025 Schlagzeilen, als es als erster Bundesstaat Pensionsgelder in Bitcoin-ETFs investierte. Das Rentensystem des Staates Wisconsin lenkte 321 Millionen US-Dollar in diese Anlageklasse. Michigan zog kurz darauf nach und setzte über sein State of Michigan Retirement System ebenfalls auf dieselben ETFs.
Einige Bundesstaaten haben bereits gesetzliche Maßnahmen ergriffen, um solche Investitionen zu ermöglichen. Arizona erlaubt es seinen Rücklagefonds nun, in den Kryptomarkt einzusteigen. Neun weitere Staaten prüfen aktiv ähnliche Optionen für ihre Rentensysteme.
Darüber hinaus diskutieren 16 weitere Bundesstaaten über Regelungen, die es Rücklagefonds ermöglichen sollen, in Kryptowährungen zu investieren. Die kryptofreundliche Politik der Trump-Regierung hat diese regulatorischen Anpassungen vorangetrieben. Dennoch bleibt der tatsächliche Zufluss öffentlicher Gelder in digitale Vermögenswerte bisher gering.
Der Trend zeigt eine stetig wachsende Akzeptanz von Kryptowährungen auf Bundestaatenebene. Sollten sich die Vorschriften weiterentwickeln, könnten bald mehr öffentliche Gelder in den Markt fließen. Bisher ist das investierte Gesamtvolumen im Vergleich zu traditionellen Anlageklassen jedoch noch überschaubar.






