Hoeneß über Klopp: Keine Zukunft bei Red Bull - Uli Hoeneß zweifelt an Jürgen Klopps neuer Rolle bei Red Bull
Uli Hoeneß, der Ehrenpräsident des FC Bayern München, hat Zweifel an Jürgen Klopps neuer Rolle bei Red Bull geäußert. Der ehemalige Liverpool-Trainer übernahm im Januar 2025 die Position des Global Sports Director, doch Hoeneß stellt infrage, ob Klopp für diese Aufgabe der richtige Mann ist. Seine Stärken lägen seiner Meinung nach auf dem Platz – nicht im Chefetagen-Büro.
Hoeneß zeigt offen Bewunderung für Klopp als Trainer, der an der Seitenlinie glänzt und seine Spieler vorantreibt. Schwierig vorstellbar sei für ihn jedoch, wie der 57-Jährige künftig um die Welt reist und mehrere Vereine gleichzeitig betreut. Die Kritik kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Red Bulls Teams – darunter Leipzig, Salzburg, New York und Leeds – unter Klopps Führung hinter den Erwartungen zurückbleiben. Besonders RB Leipzig enttäuscht unter Trainer Marco Werner.
Hoeneß verriet zudem, dass der FC Bayern Klopp bereits 2008 hätte verpflichten können. Stattdessen entschied man sich für Jürgen Klinsmann – eine Wahl, die sich nicht wie erhofft auszahlte. Dennoch bleibt Hoeneß überzeugt: Klopps Platz ist auf dem Fußballfeld, nicht in Vorstandssitzungen.
Der Wechsel vom Trainer zum Manager postiert Klopp früh in der Kritik. Hoeneß' Äußerungen unterstreichen die Bedenken gegenüber seiner Eignung für die neue Rolle. Angesichts der Schwächephase von Red Bulls Teams könnte der Druck auf den Ex-Coach von Dortmund und Liverpool wachsen, sich auch abseits des Rasens zu beweisen.