26 June 2026, 02:21

TUM entwickelt digitales Werkzeug für emissionsfreie Baustellen der Zukunft

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TUM entwickelt digitales Werkzeug für emissionsfreie Baustellen der Zukunft

Die Technische Universität München (TUM) hat das Forschungsprojekt ForBat@Bau gestartet, um ein integriertes Planungs- und Betriebswerkzeug für emissionsfreie Baustellen zu entwickeln. Ziel der Initiative ist es, eine softwarebasierte Lösung für voll elektrifizierte, wirtschaftlich tragfähige und zuverlässig geplante Bauprozesse zu schaffen.

Bisherige Versuche, die Emissionen auf Baustellen zu reduzieren, beschränkten sich oft darauf, Dieselfahrzeuge durch elektrische Maschinen zu ersetzen. Wie die TUM betont, ist dieser Ansatz allein jedoch nicht nachhaltig. Das neue Projekt betrachtet stattdessen Bauprozesse, Maschinen, Energiespeicher, Ladesysteme und Netzanschlüsse als ein einheitliches, vernetztes System.

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ForBat@Bau gliedert sich in vier zentrale Handlungsfelder: die Entwicklung angepasster Antriebskonzepte für Baumaschinen, intelligente Batteriesysteme, die softwaregestützte Steuerung von Energie- und Bauabläufen sowie die flexible Nutzung von Baustromanschlüssen. Damit soll eine ganzheitliche Sicht auf Betriebs-, Energie- und Prozessmanagement ermöglicht werden.

Federführend ist die TUM, unterstützt wird das Projekt von der Hochschule Landshut und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg. Als Industriepartner sind der Bayerische Bauindustrieverband, die Bayerische BauAkademie sowie Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Bauwirtschaft, der Netzbetrieb und der Simulationsbranche beteiligt. Zudem soll die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren gefördert werden, um gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Am Ende des Projekts soll ein Werkzeug stehen, mit dem emissionsfreie Baustellen effizient geplant und betrieben werden können. Damit wird dem Bedarf nach einem durchgängigen, vernetzten Ansatz für Energie und Prozesse im Bauwesen Rechnung getragen. Die Ergebnisse sollen voll elektrifizierte Baustellen nicht nur praxistauglich, sondern auch wirtschaftlich attraktiv machen.

Quelle