07 May 2026, 16:39

Trigema-Chefin Bonita Grupp zerpflückt die 1.000-Euro-Prämie für Arbeitnehmer

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rand eingerahmt ist und "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern für die Reichen und große Unternehmen noch weiter."

Trigema-Chefin Bonita Grupp zerpflückt die 1.000-Euro-Prämie für Arbeitnehmer

Bonita Grupp, Mitgeschäftsführerin des Textilunternehmens Trigema, hat die neue steuerfreie Prämie von 1.000 Euro für Arbeitnehmer scharf kritisiert. Sie argumentiert, dass das Programm unrealistische Erwartungen wecke und auf der Umverteilung fremden Geldes beruhe. Ihre Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Unternehmen abwägen, ob sie ihren Mitarbeitern die Zahlung gewähren sollen.

Trigema, mit Sitz in Burladingen auf der Schwäbischen Alb, wird von Grupp gemeinsam mit ihrem Bruder als Familienbetrieb geführt. Als Erbin des Modeimperiums äußert sie sich regelmäßig offen zu Steuerfragen, die Unternehmen belasten. Zwar lehnt sie eine Anhebung des Spitzensteuersatzes nicht grundsätzlich ab, besteht jedoch darauf, dass jede Erhöhung durch Entlastungen an anderer Stelle ausgeglichen werden müsse.

Grupp sieht das größere Problem jedoch in den steigenden Lohnnebenkosten, die sie für Unternehmen belastender hält als höhere Steuersätze. Trotz ihrer Bedenken hat sie noch nicht entschieden, ob Trigema die steuerfreie Prämie an die Belegschaft auszahlen wird. Das Unternehmen bleibt skeptisch gegenüber den langfristigen Auswirkungen solcher Anreize.

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Die steuerfreie Prämie soll zwar Arbeitnehmer unterstützen, doch Grupps Kritik unterstreicht Zweifel an ihrer Finanzierung und Wirkung. Ihre Haltung spiegelt die breitere Debatte über Arbeitskosten und Steuergerechtigkeit wider. Für die Trigema-Mitarbeiter bleibt vorerst ungewiss, ob sie die Zahlung erhalten werden.

Quelle