Landshuts neues Kreishaus eröffnet: Moderner Verwaltungssitz nach 50 Jahren Planung
Laura ThanelLandshuts neues Kreishaus eröffnet: Moderner Verwaltungssitz nach 50 Jahren Planung
Neues Landkreis-Gebäude in Landshut eröffnet: Moderner Verwaltungssitz nach drei Jahren Bauzeit
Das neue Kreishaus des Landkreises Landshut hat nach drei Jahren Bauzeit offiziell seine Türen geöffnet. An der Josef-Neumeier-Allee 1 in Essenbach gelegen, soll das Projekt die seit langem bestehenden Platzprobleme der Behörde lösen. Wie mitgeteilt wurde, ziehen die ersten Mitarbeiter Ende September ein, für die Öffentlichkeit wird das Gebäude Anfang Oktober zugänglich sein.
Die Idee für den Neubau geht auf einen Beschluss aus dem Jahr 1972 zurück, als entschieden wurde, das Landratsamt aus der Innenstadt in das weitere Kreisgebiet zu verlegen. Landrat Peter Dreier betonte, dass das Projekt bisher verstreute Abteilungen unter einem Dach vereine und so Effizienz sowie Bürgerfreundlichkeit deutlich verbessere.
Die Bauarbeiten begannen 2021, wobei besonderer Wert auf die harmonische Einbindung des Gebäudes in die natürliche Umgebung gelegt wurde. Die Architektur ermöglicht es Mitarbeitenden und Besuchern, die umliegende Landschaft während der Arbeit oder bei Besuchen zu erleben. Obwohl die ursprünglichen Kostenschätzungen über 100 Millionen Euro lagen, konnte durch sorgfältige Planung die Ausgaben deutlich unter dieser Marke gehalten werden.
An der offiziellen Übergabezeremonie nahmen hochrangige bayerische Politiker teil, die das moderne Gebäude lobten. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hob den bürgerfreundlichen Ansatz hervor, während Innenminister Joachim Herrmann es als „Symbol für Fortschritt“ bezeichnete. Die Bevölkerung erhält erstmals bei einem Tag der offenen Tür am 9. November 2025 Einblick in die neuen Räumlichkeiten.
Die ersten Verwaltungsteams nehmen ihren Betrieb am 25. September auf, ab dem 6. Oktober ist das Gebäude dann vollständig für die Öffentlichkeit geöffnet. Das Projekt setzt damit nicht nur eine jahrzehntealte Planung um, sondern definiert auch neue Maßstäbe für öffentliche Verwaltungsinfrastruktur. Verantwortliche betonten, dass das Kreishaus sowohl die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter als auch die Bürgerbeteiligung nachhaltig verbessern werde.






