Thomas Müller und die Frage: Wird er zum FC Bayern zurückkehren – aber in welcher Rolle?
Christoph Koch IIThomas Müller und die Frage: Wird er zum FC Bayern zurückkehren – aber in welcher Rolle?
Weniger als sechs Monate nach seinem Abschied vom FC Bayern München steht Thomas Müller bereits vor Fragen zu seiner Zukunft. Der 34-Jährige, der mittlerweile für die Vancouver Whitecaps in der MLS aufläuft, hat angedeutet, dass ein Comeback zu seinem ehemaligen Klub möglich wäre – allerdings nicht als aktiver Spieler. Gleichzeitig mehren sich Spekulationen, welche Rolle er dort künftig übernehmen könnte.
Müller verließ den FC Bayern zwar Anfang dieses Jahres, doch die Verbindung zum Verein bleibt eng. In jüngsten Interviews räumte er ein, sein Weg zurück sei "bereits vorgezeichnet", und betonte, wie tief seine Bindung zum Münchner Klub sei. Sein aktueller Vertrag mit den Vancouver Whitecaps läuft noch bis Ende 2023, mit einer Option auf eine weitere Saison.
Obwohl Müller noch aktiv ist und mit Vancouver aktuell in den MLS-Playoffs kämpft, blickt er bereits über seine Spielerkarriere hinaus. Offensichtlich unsicher, ob er nach seinem Rücktritt eine Laufbahn als Trainer oder im Sportmanagement einschlagen wird, hält er sich alle Optionen offen.
Die Bayern-Legende Lothar Matthäus sieht Müllers Zukunft hingegen abseits des Platzes. Er regte an, der Klub solle der Tradition folgen und Müller – ähnlich wie einst Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge – in eine Führungsposition befördern. Matthäus ging sogar noch einen Schritt weiter und prophezeite, Müller könnte eines Tages sogar Präsident des FC Bayern werden. Sein Einfluss und seine Erfahrung würden es ihm erlauben, sich "jeden Posten im Verein aussuchen" zu können.
Fürs Erste bleibt Müller eine Schlüsselfigur bei den Vancouver Whitecaps, die in der MLS um Titel kämpfen. Doch mit seinem auslaufenden Vertrag und der Bayern-Tradition, Klubikonen zurückzuholen, scheint ein Comeback nur eine Frage der Zeit. Unklar ist lediglich, ob er dann in der Vereinsführung, als Trainer oder in einer anderen Führungsrolle durchstarten wird.






