14 March 2026, 08:25

Thomas Jung bleibt mit 72,13 Prozent Fürths unangefochtener Oberbürgermeister

Eine Gruppe von Menschen, die vor einer Menge jubeln, mit einem Banner mit Text im Hintergrund.

Thomas Jung bleibt Bürgermeister von Fürth - Thomas Jung bleibt mit 72,13 Prozent Fürths unangefochtener Oberbürgermeister

Thomas Jung ist mit einem erneuten Erdrutschsieg als Oberbürgermeister von Fürth wiedergewählt worden. Bei der jüngsten Wahl erhielt er 72,13 Prozent der Stimmen – fast genauso viel wie bei seinem Triumph 2020. Damit verlängert sich seine bereits 2002 begonnene, lange Amtszeit als Stadtoberhaupt.

Jung übernahm das Amt erstmals 2002 und prägt seither die lokale Politik wie kein Zweiter. Sein bestes Ergebnis erzielte er 2008 mit Rekordwerten von 80 Prozent der Stimmen. Auch diesmal blieb seine Zustimmung auf hohem Niveau: Lediglich ein leichter Rückgang von 72,9 Prozent (2020) auf 72,13 Prozent war zu verzeichnen.

Auch die SPD, Jungs Partei, behielt im Stadtrat eine starke Position. Bei der Wahl 2026 kam sie auf 40,5 Prozent – ein Beleg für die seit Langem bestehende lokale Verankerung der Sozialdemokraten in Fürth. Andere Kräfte verzeichneten Verschiebungen: Die Grünen fielen auf 14,4 Prozent (nach ihrem Ergebnis von 2020), während die AfD im Oberbürgermeisterrennen auf 7,3 Prozent kam – ein Anstieg gegenüber den 3,6 Prozent von vor sechs Jahren. Kleinere Parteien wie die Freien Wähler, die Linke und die FDP erreichten bescheidene Ergebnisse und zeigen damit eine stabile, aber zersplitterte Opposition.

Sollte Jung seine neue Amtszeit vollenden, wird er 30 Jahre lang Oberbürgermeister gewesen sein. Seine durchgängigen Erfolge stehen im Kontrast zu bundesweiten Trends, wo die SPD in vielen Regionen an Unterstützung verliert.

Jungs jüngster Sieg unterstreicht seine anhaltende Popularität in Fürth. Die anhaltende Dominanz der SPD im Stadtrat deutet darauf hin, dass sich an den lokalen politischen Machtverhältnissen wenig ändern wird. Seine nächste Amtszeit wird seinen Ruf als einer der am längsten amtierenden Oberbürgermeister der Stadt weiter festigen.

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