Stichwahl in Langenzenn: Ell und Kimberger kämpfen um das Bürgermeisteramt
Christoph Koch IIStichwahl in Langenzenn: Ell und Kimberger kämpfen um das Bürgermeisteramt
Langenzenns nächster Bürgermeister wird in Stichwahl am 22. März gewählt
Die beiden Kandidaten, Christian Ell (CSU) und Michael Kimberger (Grüne), haben ihre Visionen für die Zukunft der Stadt vorgestellt. Beide setzen sich mit zentralen Themen auseinander – von Wirtschaftswachstum und der Förderung der Ortsteile bis hin zu Großprojekten wie dem Hallenbad.
Kürzlich beantworteten die Bewerber vier drängende Fragen: Wie lässt sich die historische Altstadt beleben? Wie können die äußeren Ortsteile gestärkt werden? Wie kann die wirtschaftliche Stabilität Langenzenns gesichert werden? Und wie sollten große Infrastrukturvorhaben umgesetzt werden?
Christian Ell setzt auf Wirtschaftsförderung als Schwerpunktthema. Er will sich als "Cheflobbyist" der Stadt für die ansässigen Unternehmen einsetzen und regelmäßig mit ihnen im Dialog stehen. Zu seinen Plänen gehören die Instandhaltung städtischer Immobilien, der Verkauf ungenutzter Gebäude sowie die Aufwertung der Innenstadt, um mehr Einzelhändler anzuziehen. Um den Zusammenhalt zu stärken, spricht er sich für Bürgerversammlungen in jedem Ortsteil mindestens alle zwei Jahre aus und will lokale Initiativen finanziell unterstützen.
Michael Kimberger konzentriert sich auf die Steigerung der Gewerbesteuereinnahmen. Er möchte eng mit bestehenden Betrieben zusammenarbeiten und neue Unternehmen in die Region holen. Zudem schlägt er vor, die Volkshochschulkurse umzusiedeln und im Stadtzentrum Coworking-Spaces einzurichten, um die Frequenz zu erhöhen. Für die Ortsteile verspricht er regelmäßige Bürgerversammlungen, um auf Anliegen der Bürger einzugehen. Beim Hallenbad will er Bundesfördergelder akquirieren, gleichzeitig aber sicherstellen, dass die Stadt die langfristigen Betriebskosten tragen kann.
Die Stichwahl am 22. März entscheidet, ob Ell oder Kimberger Langenzenn in die nächste Phase führt. Der künftige Bürgermeister wird die wirtschaftlichen Strategien, die Entwicklung der Ortsteile und zentrale Infrastrukturprojekte verantworten. Beide Kandidaten haben detaillierte Konzepte vorgelegt – unterscheiden sich jedoch in Finanzierungsfragen und Bürgerbeteiligung.






