19 April 2026, 14:28

Stefan Horngacher tritt 2026 als Bundestrainer der Skispringer zurück

Titelbild einer Olympia-Magazin-Ausgabe von 1988 mit einem Skifahrer in der Luft, der einen Ski-Anzug trägt, mit der Aufschrift "Olympische Spiele Feuer - Heft 1 - Januar/Februar 1988" auf dem Cover.

Stefan Horngacher tritt 2026 als Bundestrainer der Skispringer zurück

Stefan Horngacher wird nach der Saison 2025/26 sein Amt als Bundestrainer der deutschen Skispringer niederlegen. Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Deutsche Skiverband (DSV) einen Führungswechsel im Skispringen vorbereitet. Horngacher, selbst ehemaliger Weltmeister im Skispringen, leitet das Team seit 2019.

Horngacher übernahm 2019 die Verantwortung beim DSV und löste damit Werner Schuster ab. Zuvor hatte er bereits die polnische Nationalmannschaft trainiert und eine erfolgreiche Karriere als aktiver Springer absolviert. Unter seiner Führung erreichte das deutsche Team bedeutende Erfolge, darunter den Mannschafts-WM-Titel 2021 in Oberstdorf. Auch Karl Geigers Sieg bei der Skiflug-WM 2020 in Planica fiel in seine Amtszeit.

Trotz dieser Erfolge blieb dem Team ein Sieg bei der prestigeträchtigen Vierschanzentournee in seiner Amtszeit verwehrt. Horngachers Rückzugsentscheidung kam nicht völlig überraschend, da er zuvor bereits über seine Zukunftspläne mit dem Team gesprochen hatte. Er wird sein Amt bis zur Olympischen Saison 2025/26 ausüben, bevor er den Posten verlässt.

Der DSV steht nun vor der Aufgabe, einen neuen Cheftrainer zu finden. Erste Spekulationen nennen Thomas Thurnbichler und Ronny Hornschuh als mögliche Nachfolger.

Horngachers Abschied markiert das Ende einer Ära für den deutschen Skisprung. Sein Nachfolger wird nach der Saison 2025/26 die Verantwortung übernehmen, wobei der DSV in Kürze eine Entscheidung bekannt geben dürfte. Der Fokus des Teams liegt nun darauf, die Leistungen zu halten und gleichzeitig den Übergang vorzubereiten.

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