28 April 2026, 04:33

Siemens Mobility investiert 35 Millionen in Batterieproduktion für Züge in Bayern

Schwarz-weißes Foto einer Fabrikhalle mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, Metallstangen und -stangen, beschriftet mit "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland" unten.

Siemens Mobility investiert 35 Millionen in Batterieproduktion für Züge in Bayern

Siemens Mobility baut Batterieproduktion für Züge mit 35-Millionen-Investition in Bayern aus

In Luhe-Wildenau entsteht ein neues Werk, das sich auf die Herstellung moderner Batteriesysteme für den Schienenverkehr spezialisiert. Die Produktion soll Ende 2027 anlaufen und sowohl Regional- als auch Güterverkehrsanwendungen bedienen.

Die Anlage in Luhe-Wildenau wird komplette Batteriesysteme inklusive Steuerungssoftware fertigen. Bei voller Kapazität soll die jährliche Produktionsleistung 120 Megawattstunden erreichen. Während die Batteriezellen von externen Lieferanten wie Toshiba bezogen werden, übernimmt Siemens die Integration und Montage der fertigen Systeme.

Batteriebetriebene Züge kommen derzeit vor allem auf Regionalstrecken ohne Oberleitungen zum Einsatz. Diese Systeme benötigen in der Regel Kapazitäten zwischen 500 und 2.000 Kilowattstunden – deutlich mehr als im Automobilsektor üblich. Siemens forscht zudem an batterieelektrischen Lokomotiven für den Güterverkehr sowie an Hybridlösungen, um die Einsatzreichweite zu erhöhen.

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Langfristig sieht das Unternehmen großes Potenzial, da die Batteriekosten sinken und die Technologie fortschreitet. Effizientere Systeme könnten batteriebetriebene Züge perspektivisch auch für längere Strecken und schwerere Lasten attraktiv machen.

Die Serienproduktion im neuen Werk soll im Oktober 2027 starten. Ziel ist es, die wachsende Nachfrage nach umweltfreundlicheren Schienenlösungen – insbesondere auf nicht elektrifizierten Strecken – zu bedienen. Die Investition von Siemens spiegelt die branchenweiten Bestrebungen wider, die Emissionen im Verkehrssektor zu reduzieren.

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