Sechs Monate Baustelle: Kunigundendamm in Berlin wird ab März gesperrt
Laura ThanelSechs Monate Baustelle: Kunigundendamm in Berlin wird ab März gesperrt
Großbaustelle am Kunigundendamm in Berlin beginnt am 30. März
Am 30. März starten umfangreiche Bauarbeiten am Kunigundendamm in Berlin. Im Rahmen des Projekts wird ein neuer Kabelkanal für die Deutsche Telekom verlegt. Die Maßnahmen dauern voraussichtlich etwa sechs Monate – länger als vergleichbare Vorhaben in anderen Stadtteilen. Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger müssen sich in dieser Zeit auf Änderungen ihrer gewohnten Routen einstellen.
Die erste Bauphase beginnt Ende März. Der Verkehr wird in beiden Richtungen unter Einsatz von Ampelanlagen aufrechterhalten. Allerdings bleibt der Abschnitt zwischen Bleichanger und Bughofer Straße teilweise gesperrt.
Nach dieser Phase folgt für die nächsten beiden Abschnitte eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Stadtzentrum. Der auswärts führende Verkehr wird über die Marienbrücke, den Heinrichsdamm, den Rhein-Main-Donau-Damm und die Heinrichsbrücke umgeleitet. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle weiterhin passieren, müssen jedoch mit Verzögerungen rechnen.
Pro Bauabschnitt sind etwa acht Wochen veranschlagt, sodass sich die Gesamtbauzeit auf rund sechs Monate beläuft – länger als bei früheren Kabelverlegeprojekten, etwa am Potsdamer Platz (drei Monate 2022) oder in Moabit (vier Monate 2023). Der verlängerte Zeitrahmen ist auf die komplexen Verkehrsverhältnisse und anspruchsvolle Erdarbeiten zurückzuführen. Trotz der Sperrungen bleibt der "Kunni"-Kiosk am Adenauerufer während der gesamten Bauzeit über den Kunigundendamm erreichbar.
Die vollständige Freigabe des Kunigundamms ist für Montag, den 8. Juni, geplant.
Die Bauarbeiten werden den Verkehr am Kunigundendamm über mehrere Monate beeinträchtigen. Vorübergehende Verkehrsregelungen wie Umleitungen und Einbahnstraßen bleiben bis zum Abschluss der Maßnahmen bestehen. Autofahrer und Pendler werden aufgefordert, wo möglich Ausweichrouten zu planen.






