Sebastian Arbinger übernimmt erweiterte Rolle bei der Ippen-Mediengruppe
Christoph Koch IISebastian Arbinger übernimmt erweiterte Rolle bei der Ippen-Mediengruppe
Sebastian Arbinger übernimmt innerhalb der Ippen-Mediengruppe eine erweiterte Rolle. Der 42-Jährige leitet seit 2018 die Münchner tz als Chefredakteur. Nun stehen für ihn neue Aufgaben an – in einer Zeit, in der Fragen zu KI und Journalismus immer drängender werden.
Arbinger hatte die Redaktion des Münchner Merkur gemeinsam mit Georg Anastasiadis geführt. Anastasiadis gab kürzlich auf eigenen Wunsch seinen Posten als Chefredakteur auf und bleibt der Zeitung als Kolumnist erhalten – bekannt für seine markante Stimme.
Für seine neue Position hat Arbinger klare Schwerpunkte gesetzt: eine stärkere Ausrichtung auf lokale Berichterstattung und mehr Transparenz bei der Nachrichtenproduktion. Um dies umzusetzen, hat er den wöchentlichen Newsletter Making of Merkur ins Leben gerufen. Darin gewährt er Leser:innen einen Blick hinter die Kulissen der Redaktionsarbeit. Arbinger ist überzeugt, dass die Erklärung journalistischer Methoden angesichts der wachsenden Unsicherheit über KI-generierte Inhalte immer wichtiger wird.
Der Münchner Merkur bleibt wie die tz Teil der Ippen-Mediengruppe. Arbingers neue Initiativen zielen darauf ab, das Vertrauen in die Arbeit der Zeitung zu stärken und für mehr Klarheit zu sorgen. Die Veränderungen folgen auf Anastasiadis’ Entscheidung, die Führungsposition aufzugeben, aber als Kolumnist weiter mitzuwirken.






