Sartorius-Aktie unter Druck: US-Zölle belasten die operative Marge im Jahr 2025
Christina JunitzSartorius-Aktie unter Druck: US-Zölle belasten die operative Marge im Jahr 2025
Sartorius startet mit Rückschlägen ins Jahr 2025 – Vorzugsaktie unter Druck
Der Laborausrüster Sartorius hat einen holprigen Start ins Jahr 2025 erlebt: Die Vorzugsaktie des Unternehmens hat an Wert verloren. Die Investmentbank RBC Capital Markets stuft die Aktie aktuell mit „Market Perform“ ein und setzt das Kursziel auf 275 Euro. Am 16. April 2025 wird Sartorius seine nächsten Quartalszahlen vorlegen.
Im XETRA-Handel gab die Vorzugsaktie von Sartorius um 4,2 % auf 206,20 Euro nach. Seit Jahresbeginn hat der Titel bereits 3,9 % eingebüßt. Damit liegt der aktuelle Kurs 33,37 % unter dem von RBC Capital Markets gesetzten Zielwert.
Analysten warnen, dass US-Zölle die operative Marge von Sartorius um etwa zwei Prozentpunkte belasten könnten. Rund 34 % des Umsatzes erwirtschaftet das Unternehmen auf dem US-Markt. Um die Auswirkungen abzufedern, könnte Sartorius die lokale Produktion beschleunigen oder neue Partnerschaften eingehen.
Hebelprodukte wie Knock-out-Zertifikate könnten bei starken Kursausschlägen der Sartorius-Aktie überproportionale Gewinne ermöglichen. Entscheidend für die künftige Performance wird sein, wie gut es dem Unternehmen gelingt, sich an die veränderten Marktbedingungen anzupassen.
Die Veröffentlichung der Quartalszahlen am 16. April 2025 wird zeigen, wie sich die US-Zölle und die Anpassungsstrategien auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Investoren beobachten die Entwicklung genau – schließlich notiert die Aktie weiterhin deutlich unter dem Analystenziel.






