Rudolf Hauner verlässt Feldgeschworenen-Dienst nach Jahrzehnten ehrenamtlicher Treue
Laura ThanelRudolf Hauner verlässt Feldgeschworenen-Dienst nach Jahrzehnten ehrenamtlicher Treue
Städtischer Feldgeschworenen-Dienst erlebt Personalwechsel: Rudolf Hauner scheidet nach jahrzehntelangem Engagement aus
Der Feldgeschworenen-Dienst der Stadt verzeichnet einen aktuellen Personalwechsel: Rudolf Hauner hat sein lebenslanges Amt niedergelegt. Die ehrenamtliche Position, die auf eine über 500-jährige Tradition zurückblickt, bleibt ein zentraler Bestandteil der kommunalen Selbstverwaltung. Derzeit sind noch sechs aktive Feldgeschworene im Einsatz, die in der gesamten Region bei katastertechnischen Vermessungen unterstützen.
Feldgeschworene wirken als kommunale Ehrenamtliche, die auf Lebenszeit berufen werden, um offizielle Grundstücksvermessungen zu begleiten. Ihre Arbeit, die vom Fachbereich Geoinformation und Vermessung der Bauaufsichtsbehörde koordiniert wird, ist unverzichtbar für die Pflege präziser Grundbuchdaten. Strenge Vertraulichkeitsregeln sichern dabei die Integrität des Verfahrens.
Rudolf Hauners Ausscheiden erfolgte auf eigenen Wunsch und markiert das Ende seines langjährigen Engagements. Justina Wagner, Vertreterin der Stadt, dankte ihm für seine Zuverlässigkeit und Hingabe in dieser Funktion. Erst kürzlich hatte die Vollversammlung zudem eine Erhöhung der Aufwandsentschädigung für die Ehrenamtlichen beschlossen – eine Anerkennung ihrer kontinuierlichen Leistungen.
Das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung stützt sich auf die Feldgeschworenen, um Grundstücksgrenzen und Flurdaten zu überprüfen. Obwohl ihre Tätigkeit oft im Hintergrund bleibt, tragen sie maßgeblich zur Aufrechterhaltung des rechtlichen und administrativen Rahmens der Grundstücksverwaltung bei.
Mit Hauners Ausscheiden verbleiben nun noch sechs Feldgeschworene im Dienst. Ihre Arbeit sichert essenzielle Vermessungsaufgaben und bewahrt zugleich eine jahrhundertealte Tradition. Die angepasste Aufwandsentschädigung unterstreicht die anhaltende Wertschätzung der Stadt für ihr ehrenamtliches Wirken.






