30 April 2026, 10:28

Riegelein schließt Schokoladenwerk in Cadolzburg bis 2026 endgültig

Schwarzes und weißes Foto einer Fabrikhalle mit Arbeitern, die an Maschinen arbeiten, umgeben von Metallstangen und -pfählen, mit der Beschriftung "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland" unten.

Riegelein schließt Schokoladenwerk in Cadolzburg bis 2026 endgültig

Riegelein, der 1953 gegründete Schokoladenhersteller, wird seinen Produktionsstandort in Cadolzburg bis April 2026 schließen. Die Entscheidung folgt auf Jahre rückläufiger Umsätze und steigender Kosten – eine Besserung der Marktsituation ist nicht in Sicht.

Das Werk in Cadolzburg kämpft seit vier Jahren mit geringer Auslastung und hohen Ausgaben. Steigende Preise für Rohstoffe und Energie sowie der starke internationale Wettbewerb haben die Auftragslage deutlich verschlechtert. Trotz Anpassungsversuchen verzeichnet das Unternehmen kontinuierlich sinkende Absatzzahlen.

Die Produktion wird nun an andere Standorte verlagert, darunter Polen. Auch das Lager in Forchheim wird im Rahmen der Umstrukturierung geschlossen. Einige Bereiche mit standortübergreifenden Aufgaben bleiben jedoch in Cadolzburg erhalten und führen ihre Arbeit fort.

Laut Unternehmensangaben ist kurzfristig keine Markterholung zu erwarten. Daher sei eine Anpassung der Produktionskapazitäten an die aktuelle Nachfrage unvermeidbar.

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Die Schließung markiert das Ende einer Ära für den traditionsreichen Schokoladenproduzenten in Cadolzburg. Bis Ende April 2026 wird die Produktion vollständig eingestellt und ins Ausland verlegt. Einige Verwaltungsfunktionen bleiben zwar vor Ort, doch die Fertigung in Cadolzburg endet damit endgültig.

Quelle