Großrazzia in Regensburg: Ermittler durchsuchen 16 Objekte wegen Sozialbetrugs
Christoph Koch IIGroßrazzia in Regensburg: Ermittler durchsuchen 16 Objekte wegen Sozialbetrugs
Großrazzia wegen Verdachts auf Sozialversicherungsbetrug in Regensburg und der Oberpfalz
Seit 11 Uhr läuft eine groß angelegte Aktion gegen mutmaßlichen Sozialversicherungsbetrug in Regensburg und der Oberpfalz. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS), im Auftrag der Staatsanwaltschaft Regensburg, leitet die Ermittlungen. Durchsuchungsbeschlüsse wurden erlassen, nachdem erste Erkenntnisse darauf hindeuteten, dass Mitarbeiter nicht ordnungsgemäß bei der Sozialversicherung angemeldet waren – was zu nicht abgeführten Beiträgen in bisher unbekanntem Ausmaß geführt haben könnte. Bei den Razzien beschlagnahmten die Ermittler Computer, Smartphones und Unterlagen aus Geschäfts- und Wohnräumen.
Von den insgesamt sixteen durchsuchten Objekten liegen fünfzehn in der Oberpfalz. Gegen mehrere Beschuldigte wurden inzwischen Strafverfahren eingeleitet. Die FKS wird nun die sichergestellten Beweismittel auswerten, um das volle Ausmaß der mutmaßlichen Verstöße zu klären.
Die Behörden bestätigten, dass die Ermittlungen weiterlaufen, wollten sich zu Details jedoch noch nicht äußern. Die Aktion stellt einen wichtigen Schritt in den laufenden Untersuchungen zu möglichen Sozialversicherungsbetrugsfällen im Gastgewerbe dar. Ob und wann es zu Anklagen gegen die Beschuldigten kommt, hängt von der Auswertung der beschlagnahmten Beweise ab. Ein Zeitplan für weitere Updates steht derzeit nicht fest.






