17 June 2026, 17:08

Revolutionäre Krebstherapie: Actinium-225 und Accum® im Kampf gegen Tumore

Innovative Radioimmunokonjugate: Eine neue Herangehensweise in der Krebsbehandlung

Revolutionäre Krebstherapie: Actinium-225 und Accum® im Kampf gegen Tumore

Defence Therapeutics und Canadian Nuclear Laboratories arbeiten zusammen an einer neuen Krebstherapie

Die beiden Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um ein innovatives Verfahren zur Krebsbekämpfung zu entwickeln. Dabei wird das radioaktive Isotop Actinium-225 mit der Accum®-Technologie von Defence kombiniert, um Tumorzellen präziser zu zerstören. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Methode bestehende Therapien verbessern und den Weg für fortschrittlichere Behandlungen mit globalem Nutzen ebnen könnte.

Im Mittelpunkt der Kooperation steht der Einsatz von Actinium-225, einem Alpha-Strahler, der die DNA von Krebszellen direkt schädigt. Die Accum®-Technologie von Defence ermöglicht es, das Isotop gezielt von den Endosomen in den Zellkern zu transportieren – und steigert so seine Wirksamkeit.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Durch diesen Ansatz lässt sich die benötigte Dosis von Actinium-225 reduzieren, was Nebenwirkungen verringert, ohne die tumorbekämpfende Wirkung zu beeinträchtigen. In kommenden Studien an Nagetiermodellen wird untersucht, wie effizient mit Accum® modifizierte Antikörper das Isotop zu den Krebszellen bringen und welche Auswirkungen dies auf das Tumorwachstum hat.

Sébastien Plouffe, CEO von Defence Therapeutics, bezeichnete das Projekt als einen „wichtigen Meilenstein für die Präzisionsonkologie“. Die Partnerschaft unterstreicht, wie interdisziplinäre Ansätze entscheidend sind, um komplexe medizinische Herausforderungen wie die Krebstherapie zu bewältigen.

Die Kombination von Actinium-225 mit der Accum®-Technologie könnte einen Wendepunkt in der Onkologie markieren. Sie bietet eine gezieltere und effizientere Behandlungsmethode mit weniger Nebenwirkungen. Die nächste Forschungsphase wird entscheidende Daten liefern, ob dieser Ansatz die Krebsbehandlung neu definieren kann.

Quelle