Nürnbergs Immobilienmarkt trotzt Krisen: Preise stabil über 2022-Niveau
Christina JunitzNürnbergs Immobilienmarkt trotzt Krisen: Preise stabil über 2022-Niveau
Nürnbergs Immobilienmarkt bleibt stabil – Preise weiterhin über dem Niveau von 2022
Stand Ende April 2023 liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Nürnberg bei 4.790,60 Euro. Neue Vorschriften und steigende Grundstückskosten prägen zunehmend die Kauf- und Verkaufsentscheidungen in der Stadt.
Zwischen 2017 und Anfang 2022 stiegen die Bodenpreise in Nürnberg stark an: Baugrund für Einfamilienhäuser verteuerte sich im Schnitt um 42 Prozent, für Mehrfamilienhäuser sogar um 60 Prozent. Bei Einfamilienhäusern selbst kletterten die Preise um 57 Prozent, bei Eigentumswohnungen um 53 Prozent. Diese Entwicklungen spiegeln die hohe Nachfrage bei begrenztem Angebot wider.
Auch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) wirkt sich auf den Markt aus. Käufer bevorzugen zunehmend energieeffiziente Immobilien und meiden oft ältere Häuser ohne moderne Heizsysteme. Verkäufer solcher Objekte müssen mit niedrigeren Angeboten rechnen – es sei denn, sie modernisieren vorher.
Für Sanierungen stehen Fördermittel, zinsgünstige Kredite und Steuervergünstigungen zur Verfügung. Der zertifizierte Gutachter André Heid betont die Bedeutung professioneller Wertermittlungen: „Im Gegensatz zu Online-Schätzungen liefert eine fundierte Bewertung den genauen Marktwert – und der ist entscheidend für einen erfolgreichen Verkauf.“
Höhere Grundstückspreise und strengere Energievorgaben verändern den Nürnberger Immobilienmarkt nachhaltig. Verkäufer sollten Modernisierungen in Betracht ziehen, um den Wert ihrer Immobilie zu halten. Professionelle Gutachten und Förderprogramme können dabei helfen, die neuen Herausforderungen zu meistern.






