Neues Climate & Circular Lab der TUM will Klimawandel mit Deep-Tech bekämpfen
Laura ThanelNeues Climate & Circular Lab der TUM will Klimawandel mit Deep-Tech bekämpfen
Neues Climate & Circular Lab startet im Rahmen der TUM Venture Labs
Mit einer siebenstelligen Spende der Viessmann Stiftung wird ein neues Climate & Circular Lab innerhalb des TUM Venture Labs-Programms ins Leben gerufen. Die Initiative konzentriert sich darauf, den Klimawandel durch bahnbrechende Deep-Tech-Innovationen zu bekämpfen. Die Partnerschaft zielt darauf ab, klimarelevante Projekte in den kommenden zehn Jahren maßgeblich voranzutreiben.
Das TUM Venture Labs richtete das spezialisierte Climate & Circular Lab mit Unterstützung der Viessmann Stiftung ein. Die über drei Jahre verteilten Mittel sollen die Forschung in den Bereichen Treibhausgasreduktion, Klimaanpassung, erneuerbare Energien und Kreislaufwirtschaftslösungen ausbauen.
Gründerteams im Labor erhalten Zugang zu hochmodernen Forschungseinrichtungen, spezialisierten Schulungen und einem globalen Netzwerk. Zudem wird die Initiative die Zusammenarbeit mit führenden Institutionen stärken, darunter die Stanford University, das MIT, Breakthrough Energy und der Earthshot Prize.
Philipp Gerbert, CEO der TUM Venture Labs, hat ein klares Ziel vorgegeben: die Entwicklung skalierbarer Lösungen im Kampf gegen den Klimawandel. Lars Eiermann, Chief Sustainable Officer, betonte das starke Innovationsökosystem Münchens als entscheidenden Treiber, um Forschung in praktische Klimaschutzlösungen umzusetzen. Max Viessmann, CEO der Viessmann Generations Group, unterstrich hingegen die Notwendigkeit, den Klimaschutz fest in die Unternehmensstrategien zu verankern.
Philipp Schmaelzle, Senior Vice President Innovation, ermutigte Studierende, ihre Deep-Tech-Projekte an drängende Klimaherausforderungen anzupassen. Langfristig strebt die Partnerschaft an, die Wirkung klimabezogener Aktivitäten innerhalb der nächsten zehn Jahre zu verzehnfachen.
Das neue Climate & Circular Lab wird Forschenden und Start-ups die Werkzeuge an die Hand geben, um Klimainnovationen zu beschleunigen. Durch erweiterte internationale Kooperationen und gezielte Förderung soll die Initiative messbare Fortschritte in Sachen Nachhaltigkeit erzielen. Die ersten Projekte des Programms werden voraussichtlich in den kommenden Monaten an den Start gehen.






