25 March 2026, 00:26

Münchner Flughafen sichert sich Ökostrom aus Offshore-Windparks ohne staatliche Förderung

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Münchner Flughafen sichert sich Ökostrom aus Offshore-Windparks ohne staatliche Förderung

Der Flughafen München hat einen langfristigen Vertrag zum direkten Bezug von Ökostrom aus Offshore-Windparks abgeschlossen. Die Vereinbarung ist ein seltener Schritt unter deutschen Flughäfen – seit 2020 hat kein anderer Flughafen einen solchen Vertrag unterzeichnet. Der Strom wird ohne staatliche Förderung im Rahmen des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) geliefert.

Der Flughafen hatte europaweit eine Ausschreibung für Ökostrom über ein Power Purchase Agreement (PPA) gestartet. Rechtlich beraten wurde der Flughafen von der Kanzlei Görg, einer deutschen Wirtschaftskanzlei. Die Federführung lagen bei Heiko Hofmann, Partner am Standort Frankfurt, und Liane Thau, Partnerin in Berlin. Görg hatte zuvor bereits den Betreiber des Frankfurter Flughafens, die Fraport AG, bei einer ähnlichen PPA-Ausschreibung unterstützt.

Den Zuschlag erhielt die RWE Supply & Trading GmbH als wirtschaftlich günstigster Bieter. Der Vertrag sichert dem Flughafen München jährlich rund 40 Gigawattstunden Strom aus neuen Offshore-Windparks zu. Zudem werden Herkunftsnachweise als Teil der Vereinbarung bereitgestellt und übertragen.

Das PPA ist ein zentraler Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie Netto-Null 2035 des Flughafens München, die eine vollständige Klimaneutralität bis 2035 anstrebt. Der Strom wird direkt aus einem festgelegten Windpark bezogen, was eine stabile und erneuerbare Versorgung garantiert.

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Mit diesem Abkommen hebt sich der Flughafen München als einziger deutscher Flughafen mit einem solchen langfristigen Ökostromvertrag seit 2020 hervor. Der förderfreie Strom unterstützt die Klimaziele des Flughafens und sichert gleichzeitig eine zuverlässige Energiequelle. Herkunftsnachweise bestätigen zudem die erneuerbare Herkunft des Stroms.

Quelle