Münchens legendäre Eisbachwelle ist verschwunden – Surfer kämpfen um ihre Rückkehr
Christoph Koch IIMünchens legendäre Eisbachwelle ist verschwunden – Surfer kämpfen um ihre Rückkehr
Münchens beliebter Surfspot ist verschwunden – und die Wellenreiter sind frustriert
Die Eisbachwelle, eine natürliche Flusswelle im Englischen Garten, ist nach jüngsten Baggerarbeiten verschwunden. Die Surfer, die einst ihre kraftvolle Brandung nutzten, kämpfen nun für ihre Rückkehr.
Die etwa 1,5 Meter hohe Welle im Eisbach war eine seltene Binnen-Surfattraktion. Nur geübte Wellenreiter wagten sich in ihre schnell fließenden Strudel – bis sie vor zwei Wochen plötzlich verschwand. Stadtplaner hatten das Flussbett abgesenkt und ausgebaggert, dabei aber versehentlich die Voraussetzungen für die Welle zerstört.
Surfer brachten die Welle kurzzeitig zurück, indem sie eine Unterwasser-Rampe installierten. Doch die Behörden entfernten sie wenig später. Nun setzt sich der Munich River Surfers Association für die Wiederherstellung der Eisbachwelle ein. Rund 250 Demonstranten versammelten sich kürzlich, um ihre Unterstützung zu zeigen.
Die Stadt testet derzeit Lösungen: Sie reguliert den Wasserfluss und ersetzt Sedimente. Trotz des Rückschlags bleibt die Surf-Community entschlossen, ihre geliebte Welle zurückzuholen.
Das Verschwinden der Eisbachwelle hat einen zentralen Bestandteil der Münchner Surfkultur zerstört. Während die Stadt nach Lösungen sucht, kämpfen die Wellenreiter weiter für ihre dauerhafte Rückkehr. Doch die Zukunft der Welle bleibt vorerst ungewiss.






