München bleibt Lufthansas wichtigstes Drehkreuz trotz Streckenkürzungen und Konkurrenz
Maren WeihmannMünchen bleibt Lufthansas wichtigstes Drehkreuz trotz Streckenkürzungen und Konkurrenz
Flughafen München bleibt Drehkreuz für Lufthansa – trotz Streichungen und wachsender Konkurrenz
Trotz jüngster Änderungen im Streckennetz und zunehmenden Wettbewerbs bleibt der Flughafen München ein zentraler Knotenpunkt für die Lufthansa. Die Airline hat ihre kürzeste Inlandsverbindung eingestellt, bietet aber weiterhin einige der längsten Flüge der Welt ab München an. Für Passagiere bedeutet das weniger Auswahl auf bestimmten Strecken, während Fernziele weiterhin gut erreichbar sind.
Die Lufthansa hat ihre kürzeste Route zwischen Nürnberg und München aufgegeben. Als Gründe nannte das Unternehmen gestiegene Betriebskosten und verstärkten Wettbewerb. Die Streichung ist Teil umfassender Kürzungen im Inlands- und Auslandnetz.
Die längsten Nonstop-Flüge der Airline ab München führen derzeit nach Tokio/Haneda und Osaka – mit einer Flugdauer von bis zu 14 Stunden und 20 Minuten. Die distanzmäßig weiteste Verbindung ist die nach Singapur mit 10.060 Kilometern. Ebenfalls besonders lang ist die Strecke nach Mexiko-Stadt, die 11 Stunden und 50 Minuten in Anspruch nimmt.
Der Flughafen München, nach Frankfurt der zweitwichtigste Lufthansa-Standort, steht vor mehr Konkurrenz: Das erweiterte Terminal 1 wird künftig auch Airlines außerhalb der Star Alliance aufnehmen, was den Wettbewerb auf Langstrecken verschärft. Dennoch finden Reisende in den Wintermonaten weiterhin zahlreiche sonnige Ziele im Angebot.
Die Anpassungen der Lufthansa führen zwar zu weniger Kurzstreckenoptionen, die Langstreckenverbindungen bleiben jedoch erhalten. Das erweiterte Terminal bringt neue Fluggesellschaften nach München, was den Druck auf beliebte Routen erhöht. Passagiere können den Flughafen aber weiterhin für Fern- und Saisonziele nutzen.