Metallbetrieb aus Roßtal setzt Maßstäbe für nachhaltige Produktion
Die Martin John Metallbearbeitung wird für ihr Engagement im Bereich Nachhaltigkeit gewürdigt. Das in Roßtal ansässige Unternehmen, das 1970 von Fritz John gegründet wurde, steht heute unter der Leitung seines Sohnes Martin John. Es qualifizierte sich kürzlich zwei Jahre in Folge für den Bayerischen Umweltpakt.
Die Werkstatt ist spezialisiert auf CNC-Fräsen und -Drehen zur Herstellung von Präzisionsteilen. Neben der technischen Arbeit legt das Unternehmen besonderen Wert auf nachhaltige Produktion und Kundenzufriedenheit.
Ein Großteil des Energiebedarfs wird durch eine Photovoltaikanlage gedeckt. Die Wärmeversorgung erfolgt vollständig über eine Hackschnitzelheizung, die zu 100 Prozent Biomasse nutzt. Zudem setzt das Unternehmen auf wiederverwendbare Putzlappen, Mehrweg-Transportverpackungen, LED-Beleuchtung und Firmenfahrräder, um Abfall und Emissionen zu reduzieren.
Diese Maßnahmen entsprechen den Kriterien des 50-Punkte-Programms des Bayerischen Handwerkstags. Für sein Engagement wurde das Unternehmen mit einer Auszeichnung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz geehrt.
Ziel der Werkstatt ist es, die Produktion so klimaneutral wie möglich zu gestalten. Mit ihren nachhaltigen Praktiken sicherte sich das Unternehmen einen Platz im Bayerischen Umweltpakt für die Jahre 2021 und 2022. Das Unternehmen vereint weiterhin präzisen Maschinenbau mit ökologischer Verantwortung.






