11 April 2026, 08:26

Landshut ehrt sieben Feldvermesser für jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement

Ein altes Buch mit einer Illustration eines Hofes umgeben von Häusern, Bäumen, Pflanzen, Gras und einem bewölkten Himmel, mit der Inschrift "Farm Residence of John M Cartney, La Prairie Marshall Co, Inc."

Landshut ehrt sieben Feldvermesser für jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement

Sieben ehrenamtliche Feldvermesser aus dem Landkreis Landshut wurden kürzlich für ihren jahrzehntelangen Einsatz geehrt. Bei der Feier wurden sowohl 25- als auch 50-jährige Dienstjubiläen gewürdigt. Landrat Peter Dreier und Digitalisierungsreferent Uwe Weid überreichten die Auszeichnungen.

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Die Veranstaltung fand mit Ehrengästen aus Velden, Pfeffenhausen, Neufraunhofen, Bodenkirchen und Rottenburg statt. Besonders gewürdigt wurde Albert Frimberger, der auf 50 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit zurückblickt. Die weiteren sechs Geehrten – Christian Niegel, Josef Zausinger, Quirin Zirngibl, Thomas Ippenberger, Johann Cimander und Georg Spirkl – wurden jeweils für 25 Jahre Engagement ausgezeichnet.

Jeder der Geehrten erhielt eine Urkunde, ein persönliches Fotoalbum sowie eine Flasche Wein. Landrat Peter Dreier betonte in seiner Rede das einzigartige Wissen der Feldvermesser über lokale Grundstücksgrenzen und das Vertrauen, das ihnen in ihren Gemeinden entgegengebracht wird. Er unterstrich, dass ihre Arbeit auch in Zeiten digitaler Werkzeuge und technischer Fortschritte unverzichtbar bleibe.

Aktuell sind im Landkreis Landshut rund 250 ehrenamtliche Feldvermesser im Einsatz. Die Freiwilligen leisten einen wichtigen Beitrag zur Pflege genauer Grundstücksdaten und zur Klärung von Grenzstreitigkeiten in ihren Heimatregionen.

Die Feierlichkeit würdigte die langjährigen Verdienste der sieben lokalen Vermesser, deren gemeinsames Engagement über 175 Jahre ehrenamtliche Arbeit im Landkreis umfasst. Die Auszeichnungen spiegeln die anhaltende Bedeutung ihrer Rolle für das kommunale Flächenmanagement wider.

Quelle