Landshut bekommt neuen vereidigten Feldmesser mit historischer Tradition
Christina JunitzLandshut bekommt neuen vereidigten Feldmesser mit historischer Tradition
Landshut begrüßt neuen vereidigten Feldmesser auf Lebenszeit
Helmut Hauner ist offiziell als neuer vereidigter Feldmesser in Landshut eingeführt worden. Die Ernennung erfolgte während einer jüngsten Sitzung im Rathaus II – ein Amt mit einer über fünf Jahrhunderte alten Tradition in Bayern.
Die feierliche Bestellung fand Ende Februar unter der Leitung von Simon Neudecker statt, dem Leiter des Amts für Geoinformation und Vermessung. Heribert Dettenkofer, Vorsitzender der Gruppe, stellte Hauner dem Team der ehrenamtlichen Mitarbeiter vor. Justina Wagner, die Amtsleiterin, dankte dem Neuzugang für sein Engagement in dieser ehrenamtlichen Funktion.
Die vereidigten Feldmesser in Landshut unterliegen strengen Vertraulichkeitsregeln. Sie unterstützen das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, vor allem bei katastertechnischen Aufgaben. Allein im vergangenen Jahr führte das Team 73 Vermessungstermine in der gesamten Stadt durch.
Die Tätigkeit ist im Bayerischen Grenzfeststellungsgesetz geregelt. Die Aufsicht obliegt dem Amt für Geoinformation und Vermessung, das zur Bauaufsichtsbehörde innerhalb des Landshuter Bauamts gehört. Die Feldmesser spielen eine zentrale Rolle bei der Pflege präziser Grundstücksdaten und Grenzverläufe.
Mit Hauners Ernennung stärkt die Stadt ihre Vermessungskapazitäten. Die Arbeit des Teams ist essenziell für Aufgaben wie Grenzüberprüfungen und Katasteraktualisierungen. Ihre Bemühungen sichern zuverlässige Geodaten für die Planungs- und Entwicklungsvorhaben Landshuts.






