20 June 2026, 00:23

Köln und Düsseldorf fordern legale Crack-Abgabe in kontrollierten Räumen

Köln und Düsseldorf wollen den Crack-Handel legalisieren

Köln und Düsseldorf fordern legale Crack-Abgabe in kontrollierten Räumen

Politiker in Köln und Düsseldorf drängen auf gesetzliche Änderungen, um das wachsende Problem der Crack-Sucht in den Griff zu bekommen. Torsten Burmester und Stephan Keller setzen sich für die legale Abgabe kleiner Mengen harter Drogen in kontrollierten Räumen ein. Sie argumentieren, dass dies das Leid der Abhängigen lindern und die Kriminalität in betroffenen Vierteln verringern könnte.

Crack hat sich in Städten wie Köln und Dortmund zur am häufigsten konsumierten illegalen Droge entwickelt. Im Kölner Neumarkt versammeln sich Suchtkranke in großer Zahl, rauchen in öffentlichen Bereichen wie Hauseingängen oder Ladentüren. Dies führe zu erheblichen Belastungen für Anwohner und Geschäftsleute, so Burmester.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Keller beschrieb, wie Crack-Sucht oft zu aggressivem Betteln, Diebstahl und Prostitution führe. Er ist überzeugt, dass die Legalisierung des Kleinhandels mit Drogen in medizinisch betreuten Einrichtungen helfen könnte, diese Probleme einzudämmen. Beide Politiker haben die Minister von Nordrhein-Westfalen aufgefordert, die rechtlichen Möglichkeiten für einen solchen Mikrohandel in Drogenkonsumräumen zu prüfen.

In Düsseldorf sieht der Vorschlag vor, spezielle Räumlichkeiten einzurichten, in denen kleine Mengen harter Drogen unter Aufsicht gekauft und verkauft werden könnten. Ziel ist es, den Handel zu kontrollieren und seine schädlichen Auswirkungen auf die Gemeinschaft zu verringern.

Die Anfrage nach einer rechtlichen Prüfung markiert einen Schritt in Richtung einer möglichen Regulierung des Handels mit harten Drogen. Sollte der Plan genehmigt werden, könnten die betreuten Einrichtungen die Art und Weise verändern, wie Städte wie Köln und Düsseldorf mit Sucht und damit verbundener Kriminalität umgehen. Im Mittelpunkt steht dabei, die Schäden für sowohl Konsumenten als auch Anwohner zu minimieren.

Quelle