Intermittierendes Fasten schlägt Kalorienzählen beim Abnehmen – Studie zeigt überraschende Ergebnisse
Christoph Koch IIIntermittierendes Fasten schlägt Kalorienzählen beim Abnehmen – Studie zeigt überraschende Ergebnisse
Eine neue Studie deutet darauf hin, dass intermittierendes Fasten eine einfachere und effektivere Methode zum Abnehmen sein könnte. Die im Annals of Internal Medicine veröffentlichte Untersuchung verglich diesen Ansatz über ein Jahr hinweg mit der klassischen Kalorienreduktion.
An der Studie nahmen 165 übergewichtige oder fettleibige Erwachsene teil, die in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Eine Gruppe praktizierte intermittierendes Fasten: An drei Tagen pro Woche reduzierten die Teilnehmer ihre Energiezufuhr um 80 Prozent, während sie an den übrigen Tagen ohne Einschränkungen aßen. Die andere Gruppe hielt sich an tägliche Kalorienobergrenzen.
Nach einem Jahr hatte die Fastengruppe im Durchschnitt 7,7 Kilogramm abgenommen, die Vergleichsgruppe mit Kalorienrestriktion nur 4,8 Kilogramm. Die Fastenteilnehmer verloren damit etwa 7,6 Prozent ihres Körpergewichts. Zudem brachen weniger Probanden die Fastenmethode ab – knapp 20 Prozent im Vergleich zu fast 30 Prozent in der anderen Gruppe.
Intermittierendes Fasten scheint einen stetigen Gewichtsverlust zu ermöglichen, ohne dass ständig Kalorien gezählt werden müssen. Die Methode könnte sich auch langfristig leichter durchhalten lassen. Die Ergebnisse unterstreichen ihr Potenzial als praktikable Alternative zu herkömmlichen Diäten.






