18 April 2026, 02:29

Inklusionsnetzwerk Landshut plant große Demonstration für UN-Behindertenrechte

Eine Gruppe von Menschen, die zusammenstehen, wobei eine Person in der Mitte ein Schild hält, auf dem "All Black Women's Queer Trans-Disabled Lives Matter" steht, und eine andere Person ein Objekt hält, sowie Stühle im Hintergrund.

Inklusionsnetzwerk Landshut plant große Demonstration für UN-Behindertenrechte

Wichtiges Treffen des Inklusionsnetzwerks für die Region Landshut am 12. September

Am Donnerstag, dem 12. September, findet von 14:00 bis 16:00 Uhr ein zentrales Treffen des Inklusionsnetzwerks für die Region Landshut statt. Ziel der Veranstaltung ist die Vorbereitung einer großen Demonstration im November, mit der an 15 Jahre seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) durch Deutschland erinnert werden soll. Die Organisator:innen laden alle Interessierten – unabhängig von einer Behinderung – ein, teilzunehmen und ihre Perspektiven einzubringen.

Das Treffen findet im Kleinen Konferenzsaal des Landratsamts Landshut statt. Elke Ehegartner, Vertreterin des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbunds (BBSB), wird im Rahmen der Veranstaltung einen Vortrag halten. Zudem werden die Teilnehmenden über Möglichkeiten zur Unterstützung der anstehenden Demonstration diskutieren und weiterhin bestehende Lücken bei der Umsetzung der UN-BRK benennen.

Für Barrierefreiheit sorgen Gebärdensprachdolmetscher:innen (DGS). Eine Anmeldung ist bis Mittwoch, den 11. September, erforderlich – entweder telefonisch unter 0871 - 408 21 18 oder per E-Mail an [email protected].

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Demonstration selbst ist für den 5. November auf dem Marienplatz in München geplant. Unter dem Motto "Fünf vor Zwölf für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention" werden Aktivist:innen mehr Engagement bei der Erfüllung der Konventionsziele fordern.

Das Treffen am 12. September bietet Bürger:innen die Gelegenheit, die Botschaften der Demonstration mitzugestalten und auf anhaltende Hindernisse hinzuweisen. Mit der Anmeldefrist bis zum 11. September hoffen die Organisator:innen auf eine vielfältige Runde, die sich für spürbare Veränderungen einsetzt. Die Kundgebung in München jährt sich zum 15. Mal seit der Ratifizierung der UN-BRK durch Deutschland – im Fokus stehen dabei uneingelöste Versprechen.

Quelle