10 April 2026, 20:24

Homeoffice in Deutschland: Warum nicht alle gleich profitieren

Altes Buch mit detaillierten Architekturplänen und Text für das Königliche Hermwerk Berlin-Baklberg, das eine Zeichnung des Gebäudes auf dem Cover zeigt.

Ein von vier Beschäftigten in Bayern arbeitet von zu Hause - Homeoffice in Deutschland: Warum nicht alle gleich profitieren

Homeoffice bleibt in Deutschland ungleich verteilt – mit deutlichen Unterschieden zwischen Regionen, Berufen und Geschlechtern

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Während einige Bundesländer flexible Arbeitsmodelle vorantreiben, hinken andere deutlich hinter dem bundesweiten Durchschnitt von 22,7 Prozent hinterher. Selbstständige sind Vorreiter, doch Auszubildende und Vollzeit-Heimarbeiter verzeichnen seit 2021 spürbare Rückgänge.

An der Spitze liegen Hamburg und Berlin, wo etwa ein Drittel der Beschäftigten zumindest gelegentlich im Homeoffice arbeitet. Bayern folgt auf Platz vier – hier arbeiten 24,5 Prozent der Angestellten zumindest teilweise remote, ein leichter Rückgang gegenüber 2021. Nur etwa 4 Prozent der Bayern arbeiten ausschließlich von zu Hause aus, ein deutlicher Einbruch im Vergleich zu den Vorjahren.

Schlusslicht ist Sachsen-Anhalt mit einer Quote von lediglich 10,9 Prozent. Bundesweit nutzen Männer (25 Prozent) das Homeoffice etwas häufiger als Frauen (22 Prozent). Beamte profitieren am stärksten von flexiblen Modellen, während Auszubildende am wenigsten Zugang zu Remote-Optionen haben.

Besonders auffällig: Fast die Hälfte der Selbstständigen arbeitet zumindest teilweise von zu Hause aus – ein krasser Gegensatz zu Angestellten, deren Homeoffice-Quoten deutlich niedriger liegen.

Die Daten zeigen anhaltende Ungleichheiten bei der Verbreitung von Remote Work in Deutschland. Regionale Unterschiede, berufliche Stellungen und das Geschlecht beeinflussen den Zugang zu flexiblen Arbeitsmodellen maßgeblich. Gleichzeitig deutet der kontinuierliche Rückgang der Vollzeit-Heimarbeit auf einen Trend hin zu hybriden Modellen in vielen Branchen hin.

Quelle