17 June 2026, 17:59

Historische Dürre in Südbayern bedroht Landwirtschaft und Wasserversorgung

Wasserknappheit bedroht Existenz - Bayerns Landwirtschaft in Krise

Historische Dürre in Südbayern bedroht Landwirtschaft und Wasserversorgung

Südbayern erlebt die trockenste Achtmonatsperiode seit 75 Jahren

Die Niederschläge sind um ein Drittel zurückgegangen – selbst im normalerweise regenreichen Allgäu herrscht flächendeckender Wassermangel. Die anhaltende Dürre folgt auf die verheerenden Überschwemmungen des Vorjahres und bringt die regionale Landwirtschaft an einen kritischen Punkt.

In Franken und Nordschwaben reift das Getreide zu früh, was zu geringeren Erträgen und minderer Qualität führt. Gleichzeitig ist der Preis für Brotweizen seit 2022 um die Hälfte eingebrochen, während die Kosten für Düngemittel, Maschinen und Betrieb weiter steigen.

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Die Landwirtschaft, einer der größten Wasserverbraucher, gerät zunehmend unter Druck. Gezielte Bewässerung lohnt sich wirtschaftlich nur noch für wenige hochwertige Kulturen wie Kartoffeln und Gemüse. Handelskonflikte verschärfen die Lage der bayerischen Betriebe zusätzlich.

Die aktuelle Dürre offenbart die Verwundbarkeit der Wassersysteme. Experten warnen: Ohne eine solide Wasserstrategie, technische Verbesserungen und faire politische Rahmenbedingungen drohen langfristig sinkende Erträge und Risiken für die Ernährungssicherheit.

Die Landwirtschaft in der Region steht am Scheideweg. Ohne Gegenmaßnahmen könnte die Kombination aus Dürre, steigenden Kosten und Marktinstabilität die Krise verschärfen. Ein nachhaltiges Wassermanagement ist nun unerlässlich, um Existenzgrundlagen und die Nahrungsmittelversorgung zu sichern.

Quelle