15 April 2026, 06:36

Hensoldt-Aktie stürzt ab: Warum Anleger jetzt nervös werden

Grafik des Aktienmarkts mit einem roten Pfeil nach oben und einem grünen Pfeil nach unten, was einen Abwärtstrend anzeigt, auf einem weißen Hintergrund mit Text oben und unten.

Hensoldt-Aktie stürzt ab: Warum Anleger jetzt nervös werden

Hensoldt verzeichnet starken Kursrückgang

Das Rüstungsunternehmen Hensoldt mit Sitz in Taufkirchen bei München hat in dieser Woche einen deutlichen Rückgang seines Aktienkurses erlebt. Das Unternehmen, das weltweit rund 5.600 Mitarbeiter beschäftigt, verlor allein am Dienstagmorgen fast fünf Prozent an Wert.

Hensoldt wurde 2017 gegründet, nachdem es sich mit den Sensortechnik-Sparten von Airbus Defence and Space verselbstständigt hatte. Mit etwa 4.000 Mitarbeitern in Deutschland spezialisiert sich das Unternehmen auf Rüstungselektronik und baut seine Kapazitäten insbesondere im Bereich unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs) aus.

Innerhalb der letzten sieben Tage ist der Aktienkurs um elf Prozent gefallen. Der Abwärtstrend setzte sich am Mittwoch fort und verschärfte die Verluste vom Vortag. Dennoch liegt der aktuelle Kurs von 94,75 Euro leicht über dem durchschnittlichen Zielwert von 92,66 Euro, den Analysten für die nächsten 12 bis 18 Monate prognostizieren.

Große Investmentgesellschaften wie BlackRock und The Vanguard Group halten Anteile an Hensoldt. BlackRock hat kürzlich seine Stimmrechte im Unternehmen aktualisiert, ohne jedoch Details zu den Änderungen bekannt zu geben.

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Der jüngste Kursrückgang macht Hensoldt zu einer der schwächsten Aktien auf dem deutschen Markt in dieser Woche. Analysten rechnen dennoch mit einer möglichen Erholung, da die Zielkurse nahe am aktuellen Handelsniveau liegen. Die Partnerschaften des Unternehmens und die Expansion im UAV-Bereich bleiben zentrale Schwerpunkte.

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