Hamburgs erste Tanz-Triennale beginnt mit spektakulärer Stadtparade in Barmbek
Christoph Koch IIHamburgs erste Tanz-Triennale beginnt mit spektakulärer Stadtparade in Barmbek
Hamburg startet erste Tanz-Triennale mit farbenfroher Stadtparade
Mit einer lebendigen Stadtparade hat Hamburg seine erste Tanz-Triennale eröffnet. Über 500 Tänzer:innen aus mehr als 30 Gruppen – darunter das Hamburg Ballett und die Contemporary Dance School Hamburg – verwandelten die Straßen von Barmbek in eine Bühne. Das Event markiert den Auftakt eines Festivals, das den Tanz in all seinen Facetten feiert.
Die Stadtparade besetzte öffentliche Räume als Spielstätten und schuf damit symbolisch eine Verbindung zwischen der Tanz-Triennale und der 9. Fotografie-Triennale. Sie stand für einen symbolischen Staffelstabwechsel zwischen den beiden Kulturveranstaltungen.
Bis zum 21. Juni bietet die Triennale über 40 Veranstaltungen in Theatern, Museen, Skateparks und im öffentlichen Raum. Zu den Highlights zählen internationale Produktionen, Arbeiten der unabhängigen Hamburger Tanzszene sowie Stücke wie Chiara Bersanis „Seeking Unicorns“ und Jefta van Dinthers „Unearth“, die für ungewöhnliche Spielorte konzipiert wurden.
Unterstützt wird die Initiative von der Kulturstiftung des Bundes. Träger sind das Hamburg Ballett/Staatsoper Hamburg, Kampnagel und das K3 – Zentrum für Choreographie/Tanzplan Hamburg. Das Festival will zudem den Dialog zwischen den Tanzcommunities fördern – besonders vor dem Hintergrund jüngster Kontroversen in der Hamburger Ballettszene.
Die Tanz-Triennale präsentiert ein breites Spektrum an Aufführungen und Formaten und spricht das Publikum auf intellektueller, körperlicher und ästhetischer Ebene an. Bis zum 21. Juni wird das Programm die Hamburger Kulturlandschaft weiter prägen.






