05 May 2026, 23:44

"Grüne Ufer" feiert magische Bühnenpremiere in Jekaterinburgs intimem *"Tvary"-Theater

Ein Vintage-Illustration eines alten Buchumschlags mit dem Titel "Die Musik der russischen Revolution", das einen Mann in einem weißen Gewand zeigt, der ein Saiteninstrument spielt, und eine Frau in einem langen Kleid, die Blumen hält, eingerahmt von einem dekorativen Rand gegen einen tiefblauen Nachthimmel mit Sternen.

"Grüne Ufer" feiert magische Bühnenpremiere in Jekaterinburgs intimem *"Tvary"-Theater

Eine neue Bühnenadaption von „Grüne Ufer“, dem gefeierten Fantasy-Roman von Gennadi Alexejew, feierte in Jekaterinburg Premiere. Unter der Regie von Lilia Bornaschewa wird das Stück im kleinen, privaten „Tvary“-Theater der Stadt aufgeführt. Die Inszenierung erzählt die Geschichte eines sowjetischen Dichters der 1980er-Jahre, der auf eine rätselhafte Sängerin aus der vorrevolutionären Zeit trifft.

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Der Roman „Grüne Ufer“ entstand, nachdem Alexejew auf die Geschichte der Anastasia Wjalzewa gestoßen war, einer realen Romanzen-Sängerin aus dem frühen 20. Jahrhundert. Sein Werk verbindet Geschichte mit Fantasy, erkundet parallele Welten und verlorene Liebe. Kritiker zählen es zu den bedeutendsten russischen Fantasy-Romanen seiner Art.

Bornaschewa bearbeitete den Stoff für die Bühne und besetzte Oleg Duljenkin und Jelena Iwanowa in den Hauptrollen. Iwanowa verkörperte dabei neun verschiedene Figuren und wechselte nahtlos zwischen den Identitäten, während sich die Handlung entfaltete. Die Aufführung verzichtete auf Schockeffekte oder Horror – stattdessen hinterließ sie beim Publikum, wie viele berichteten, eine stille, schimmernde Traurigkeit.

Die Wahl des Schauplatzes – ein kleines, privates Theater – verstärkte die intime Atmosphäre. Das „Tvary“ bot einen nahen, immersiven Raum, in dem sich die mystischen und emotionalen Schichten der Geschichte entfalten konnten.

Die Premiere markiert die erste Bühnenadaption von Alexejews Roman. Mit ihrer Mischung aus Geschichte, Fantasy und tiefer Melancholie bietet die Inszenierung eine frische Interpretation eines geliebten literarischen Werks. Das Publikum in Jekaterinburg erlebte die Geschichte in einem Rahmen, der ihre emotionale Wirkung noch verstärkte.

Quelle