Geheime Krisen der königlichen Ehe: Elizabeths und Philips getrennte Leben und unausgesprochene Vorwürfe
Maren WeihmannGeheime Krisen der königlichen Ehe: Elizabeths und Philips getrennte Leben und unausgesprochene Vorwürfe
Die Ehe zwischen Königin Elizabeth II. und Prinz Philip galt lange als eine unerschütterliche Partnerschaft – doch hinter verschlossenen Türen war ihre Beziehung weitaus komplexer. Neue Behauptungen von Royalexperten und Biografen deuten auf Jahre der Untreue, private Verbitterung und sogar Zweifel an der Vaterschaft innerhalb der Königsfamilie hin. Trotz ihrer jahrzehntelangen Verbindung sollen beide Jahrzehnte lang weitgehend getrennte Leben geführt haben – bis Philips letzte Jahre sie wieder zusammenbrachten.
Elizabeth und Philip pflegten eine Ehe, die beiden beträchtliche Freiräume ließ. Die Königin erlaubte ihrem Mann, eigenen Interessen nachzugehen, etwa dem Kutschenfahren, der Malerei und dem Lesen. 2017 zog sich Philip vollständig aus den königlichen Pflichten zurück und lebte fortan auf Wood Farm, einem Anwesen des Sandringham-Anwesens, während die Königin in Schloss Windsor blieb.
Gerüchte über Philips Untreue hielten sich hartnäckig. Eine der beständigsten Spekulationen rankte sich um Penelope Knatchbull, Countess Mountbatten of Burma, die 32 Jahre jünger war als er. Palastmitarbeiter sollen sie angeblich „Und Außerdem“ genannt haben, weil sie den Prinzen bei offiziellen und privaten Anlässen häufig begleitete. Der Königin wird nachgesagt, sie habe eine Akte mit mindestens einem Dutzend Frauen geführt, die mit Philip in Verbindung gebracht wurden – darunter Susan Barrantes, die Mutter von Sarah Ferguson.
Die Vorwürfe gingen über bloße Gerüchte hinaus. Die Royal-Biografin Ingrid Seward behauptete in einem Buch, Philip habe mit der französischen Schauspielerin Helene Cordet zwei Kinder gezeugt – eine Behauptung, die die Königin angeblich in Rage versetzte. Noch brisanter waren die Spekulationen des Historikers Andrew Lownie, der andeutete, Prinz Andrew könnte nicht Philips leiblicher Sohn sein, sondern das Kind von Elizabeths Rennstallmanager Lord Porchester.
Trotz aller Spannungen kehrte Philip in seinen letzten Jahren an Elizabeths Seite zurück. Sein Tod 2021 soll die Königin jedoch nicht nur wegen des Verlusts, sondern auch wegen der Umstände „absolut wütend“ zurückgelassen haben: Er starb allein, ohne einen würdigen Abschied.
Einige Biografen deuten zudem an, Elizabeth könnte als Reaktion auf Philips Verhalten selbst Affären gehabt haben – doch wurden nie Namen oder konkrete Beweise öffentlich bestätigt.
Das Privatleben des Königspaares bleibt von Spekulationen umwoben: Vorwürfe der Untreue und ungelöste Familiengeheimnisse trüben das Bild. Ihre Ehe hielt über sieben Jahrzehnte – doch die letzten Jahre und Philips einsamer Tod offenbarten die Distanz, die längst zwischen ihnen bestand. Die Behauptungen, ob belegt oder nicht, zeichnen ein Bild, das kaum etwas mit der öffentlichen Fassade royaler Einheit gemein hat.






