Goslar wird zum Zentrum des Verkehrsrechts mit historischer Tagung
Maren WeihmannGoslar wird zum Zentrum des Verkehrsrechts mit historischer Tagung
Goslar richtet in diesem Jahr die Verkehrgerichts-Tagung aus – rund 1.800 Fachleute aus ganz Deutschland nehmen daran teil. Den Auftakt bildete eine Sonderveranstaltung, die Jugendlichen aus der Region die Arbeit der Konferenz näherbringen sollte. Besonders groß war ihr Interesse an einem Thema: die Führerscheinprüfung.
Auf der Tagung tauschen sich Expertinnen und Experten des Verkehrsrechts in acht verschiedenen Arbeitsgruppen aus. Ihr Ziel ist es, Empfehlungen für Politiker und Juristen in Berlin zu erarbeiten. Diese Vorschläge fließen bereits jetzt in die gesetzgeberischen Debatten ein.
Ein Höhepunkt der ersten Tage war ein Vortrag von Helmut Trentmann, ehemaliger Leitender Oberstaatsanwalt und heutiger Präsident des BADS. Er warnte vor den Gefahren von Alkohol am Steuer und betonte, wie entscheidend Nüchternheit im Straßenverkehr ist.
Trentmann überreichte zudem Prof. Dr. Ansgar Staudinger die Goldmedaille der Vereinigung – eine Auszeichnung für dessen langjähriges Engagement zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in Deutschland.
Die beschlossenen Empfehlungen werden nun nach Berlin weitergeleitet, wo sie weiter beraten werden. Das starke Interesse der jungen Teilnehmer deutet darauf hin, dass das Verkehrsrecht bei der nächsten Generation an Bedeutung gewinnt. Wie die Tagung die künftige Gesetzgebung prägen wird, bleibt für die Teilnehmenden ein zentrales Thema.






