Fichteplatz feiert Bierstadts lebendige Gemeinschaft und kulturellen Stolz
Christoph Koch IIFichteplatz feiert Bierstadts lebendige Gemeinschaft und kulturellen Stolz
Lebendige Feier auf dem Fichteplatz: Bierstadts Gemeinschaftsgeist im Mittelpunkt
Auf dem Fichteplatz in Bierstadt fand eine fröhliche Feier statt, die den starken Zusammenhalt im Stadtteil würdigte. Dr. Gerhard Obermayr, der Stadtratpräsident und stolze Bierstadter, führte durch die Veranstaltung – an seiner Seite prominente Gäste aus Wiesbaden. Die Zusammenkunft ging über bloße Traditionen hinaus und unterstrich das gemeinsame Bekenntnis, den einzigartigen Charakter Bierstadts zu bewahren.
Vor den versammelten Gästen teilte Obermayr persönliche Erinnerungen an seine Kindheit in Bierstadt. Er beschrieb den Stadtteil als laut, herzlich und eigenwillig – einen Ort, an dem echte Verbindungen zählen. Der Fichteplatz sei dabei weit mehr als nur ein Punkt auf der Landkarte, betonte er, sondern ein Symbol für den Geist des Viertels.
Zu den Gästen zählten unter anderem Dr. Patricia Becher, Leiterin des Stadtamts, sowie der Ortsvorsteher Rainer Volland. Auch Jasmin I., bekannt als die "Bembel-Fee", und Viktoria I., die Blumenkönigin von Naurod, standen mit Obermayr auf der Bühne. Ihre Anwesenheit unterstrich den kulturellen Stolz, der mit dem Anlass verbunden war.
Obermayr machte deutlich, dass der Platz niemals zum Spielball der Stadtplanung werden dürfe. Vielmehr sei er ein "Bierstadt im Kleinen" – ein Ort des Zusammenkommens, an dem Traditionen lebendig bleiben. Seine Verbundenheit mit dem Stadtteil verglich er sogar mit seiner Zuneigung zu Fehmarn und begrüßte Nachbarn aus Auringen, Kloppenheim und Dotzheim.
Die Feier beschränkte sich nicht auf das traditionelle Fassanstich. Sie transportierte eine tiefere Botschaft: Die Identität Bierstadts muss geschützt werden. Obermayr warnte, dass unkontrollierte Bebauung langfristig das bedrohe, was den Stadtteil besonders mache. Seine Worte klangen wie ein Festakt und zugleich wie ein Versprechen, das Herz des Viertels zu bewahren.
Der Abend auf dem Fichteplatz endete mit einem erneuerten Fokus auf die Zukunft Bierstadts. Obermayrs Rede und die Präsenz lokaler Persönlichkeiten betonten, dass Gemeinschaft Vorrang vor Expansion hat. Die Veranstaltung hinterließ keinen Zweifel: Der Geist des Stadtteils bleibt für seine Bewohner und Verantwortlichen oberste Priorität.






